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22. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

THE TEA PARTY - The Ocean At The End
Band THE TEA PARTY
Albumtitel The Ocean At The End
Label/Vertrieb Insideout Music/Universal
Homepage www.teaparty.com
Verffentlichung 19.09.2014
Laufzeit 57:02 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 15 von 15 Punkten
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Endlich ist die Leidenszeit fr all die zahlreichen Fans des kanadischen Rock Trios The Tea Party vorbei! Neun Jahre muten sie schlielich ausharren, bis die Herren Jeff Martin, Stuart Chatwood und Jeff Burrows nun mit "The Ocean At The End" ein neues Studio Album prsentieren. Dass dies nach der vorbergehenden Trennung berhaupt passiert ist, kommt einer kleinen Sensation gleich. Und was ist es fr ein geniales Album geworden, so viel gleich vorweg. Ich habe The Tea Party ihren Landsmnnern von Rush immer schon vorgezogen, weil die Musik fr meine Ohren unkomplizierter, wenngleich nicht minder spannend klang. Dies ndert sich auch mit der neuen CD nicht, Rockmusik von einem anderen Stern ist da vom ersten Song an zu hren. "The L.O.C." heit der energische Einsteiger, der sogleich mit viel Druck und einem schnen Gitarren-Thema aufwartet. Schn dster dann "The Black Sea", jedoch nicht minder mitreiend und rockig. Im dritten Song, dem hchst atmosphrischen "Cypher" ist dann zum ersten mal der Querverweis zu Led Zeppelin auszumachen, denn orientalische Klnge zwischen harten Gitarren verzaubern die Gehrgnge. Die Ballade "The Maker" lt gar Freudentrnen in meine Augen schieen, so ein grandioses und berhrendes Lied hab ich gefhlte Jahrzehnte nicht mehr gehrt! "Black Roses" versprht danach dezentes Country-Flair und besticht durch den Einsatz einer Lap-Steel. Unglaublich bis hierhin, mit wieviel Abwechslung und Stilsicherheit die Musiker durch die Genres bewegen, ohne dabei plump oder gar anmaend zu klingen. Auch im weiteren Verlauf ist nicht die Spur von Abnutzungserscheinungen zu vernehmen. "Brazil" zum Beispiel, das mit karibischen Trommelrythmen und Chren eingeleitet wird, steigert sich zu einem echten Riffmonster, das mich etwas an die jngeren Deep Purple erinnert. Richtig geil auch der Song "The Cass Corridor", der Rock`n Roll mit einer Slide Guitar aufbrezelt! Was ist das fr Musik, die The Tea Party hier zelebrieren? Sicher ist es Prog, klar ist es Hardrock, aber auch Elemente aus Worldmusic, Pop, Blues und was was ich noch alles wird zu einem Album gemischt, das in Gnze einfach genial klingt. Mich wundert es nicht, dass viele Fans dieser Band auch eine Combo wie Blue yster Cult verehren. Und nun ist es soweit, zum allerersten mal sehe ich mich gezwungen, fr diese perfekte Scheibe die Hchstwertung zu vergeben. Wer The Tea Party nicht kennt, der hat wirklich was verpasst!
   
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