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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DARKNESS DIVIDED - Written In Blood
Band DARKNESS DIVIDED
Albumtitel Written In Blood
Label/Vertrieb Victory Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/darknessdivided
Verffentlichung 22.08.2014
Laufzeit 33:39 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Aus den Staaten, genauer gesagt aus San Antonio, erreicht mit DARKNESS DIVIDED der x-te Metalcore-Angriff den hiesigen Musikmarkt. Mit "Written in Blood" legt das Quartett aus Texas nach drei in Eigenregie verffentlichten EPs via Victory Records sein Debt vor.
Auch wenn es eigentlich keine Rolle spielen sollte, fllt schon beim Blick auf das Cover mit den Stigmata auf, dass DARKNESS DIVIDED sich zur Sparte des Christenrock zhlen. In die gleiche Kerbe schlgt auch der Name der Gruppe, der sich ebenfalls aus einem Bibel-Zitat zusammensetzt. Auch das Album wurde aus der Motivation heraus geschrieben, dass der Glaube an Gott den alltglichen Kampf mit all seinen Problemen berwiegt. Klingt nicht nur abgedroschen, sondern ist es auch. So wird letztlich aus einem Randaspekt dann doch ein nicht zu bersehender Punkt, aus dem sich die gesamte Triebkraft als Band speist.
Musikalisch bedienen sich die vier Burschen aus der ganzen Palette der modernen Metal-Verzweigungen. Die Shouts von Gerard Mora kann man so mit den passenden Arrangements auch in die Deathcore-Ecke schieben, es gibt eine Unzahl an Beatdowns. Dazu gesellen sich einige Synthie-Einschbe und Interludes, die das Ganze noch mal auffchern und ein wenig mehr Breite verleihen. Dieser Mix klingt beim ersten Durchhren tatschlich nicht so verkehrt, wie man vermuten knnte. Aber schon zu diesem frhen Zeitpunkt ist die Eingngigkeit der gesungenen Refrains wie in "The Hands That Bled" oder auch "The Shepherd's Hands" mehr als grenzwertig. So trieft es dann doch an manchen Ecken und Enden. Dagegen funktioniert aber das Gitarrenspiel wie in "Withering Kingdom" oder auch "Eternal Thirst" sehr gut, abgesehen von berlangen und unntigen Breakdowns.
Insgesamt nutzt sich die Scheibe aber von mal zu mal immer mehr und schneller ab, so dass am Ende trotz aller Eingngigkeit in den einzelnen Momenten wieder der nervige Aspekt berwiegt, dass Metalcore einerseits nun schon seit Jahren durch ist, andererseits all die Ideen so schon alle mindestens einmal da gewesen sind. Insofern muss man sich schon fragen, wann die Kuh endlich kaputt gemolken ist, denn lange wird es kaum mehr dauern, bis auch den letzten kleine Mdchen auffllt, dass es sich langsam aber sicher abgenutzt hat.
   
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