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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NOTHGARD - Age of Pandora
Band NOTHGARD
Albumtitel Age of Pandora
Label/Vertrieb SMP/Trollzorn Records
Homepage www.nothgard.de/
Alternative URL www.facebook.com/nothgard
Verffentlichung 12.09.2014
Laufzeit 49:08 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 13 von 15 Punkten
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"Age of Pandora" ist das zweite Studioalbum der deutschen Epic Melodic Death Metal Band Nothgard. Ich warte ja immer noch auf eine Band, die endlich mal Epic Epic Melodic True Epic Death macht! Das wre doch mal was! Entschuldigung, es ist mit mir durchgegangen und ist mit einem Zwinkern und einem Schmunzeln zu verstehen. Den kann ich mir nur nie verkneifen, wenn ich ber dieses Subgenre rede. Also noch mal von vorne "Age of Pandora" ist eine Melodic Death Metal Scheibe mit Pagan Einflssen, die nach drei Jahren Arbeit endlich das Licht der Welt erblickt hat. Das Warten der Fans und die Arbeit, die sich die Band um Kopf Dom R. Crey damit gemacht hat, haben sich aber gelohnt. Sehr oft erinnert mich das Album an Children of Bodom - gerade gesanglich. Nicht falsch verstehen, die Songs des Silberlings sind kreativ und eigenstndig, aber in der Konstellation mit Keyboard/Gesang/Gitarren in diesem Genre bleibt der Vergleich zu COB nun mal nicht aus. Gute Harmonien mit der ntigen Aggressivitt besttigen aber, dass man sich hier in den drei Jahren viele Gedanken um die Platte gemacht hat. Stcke wie Track Nr. 5 "In Blood", der auch zugleich mein Anspieltipp ist, gehen in guter alter Melodic Death Manier ab und werden live den Moshpit zum Kochen bringen. Gerade mit dem Refrain, der dezent durch eine weibliche Stimme ergnzt wird, beweist man ein groes Fingerspitzengefhl, das man aber bei allen Kompositionen der LP und ihrer gesamten Produktion findet. Der Sound ist wirklich sehr ausgewogen und gerade die sehr geile Gitarrenarbeit mit gleich drei Gitarristen, die einen genialen Lauf nach dem nchsten raushauen, kommt sehr differenziert durch die Boxen. Der klar beeinflussende Finnische Nordwind drckt einem das Lcheln ins Gesicht. Ich habe echt wenig zu kritteln an der CD, manchmal wrde ich mir das Keyboard allerdings etwas dominanter wnschen. Auch das Intro kann mich nicht ganz berzeugen. Es klingt irgendwie nach Computerspiel Titelbildmusik. Das Gleiche gilt fr die Samples. Aber jetzt bin ich auch wieder still. Wer das Album nicht gut findet, kann ja dann auch gerne Jelena Petrowna Fischer hren.

Fazit : Eine echte Perle des Epic Melodic Death, die dazu auch noch aus Deutschland kommt und die von Fans von Children of Bodom und allen Melodic Death Metallern dringend angetestet werden sollte. "Age of Pandora" ist sehr rund und in einem Fluss und verliert keine Minute an Spannung. Es bleibt nur zu hoffen, dass man trotz des im Mai stattgefundenen Einstiegs von Dom bei Equilibrium, noch mehr von Dom R. Crey und Co. hren wird. Es wre sehr schade, wenn Nothgard darunter leiden wrde. Fette 13 von 15 Punkten aus einer kleinen Stadt am Laacher See nach Niederbayern. Prdikat: Groartig!
   
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