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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ISLANDER - Violence & Destruction
Band ISLANDER
Albumtitel Violence & Destruction
Label/Vertrieb Victory / Soulfood
Homepage www.facebook.com/weareislander
Verffentlichung 11.07.2014
Laufzeit 38:15 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die Bands und Musikergren, die sich positiv ber ISLANDER uern, spiegeln in etwa das wieder, was auch musikalisch von den Jungs rberkommt. "Violence & Destruction" heit die neue Scheibe und deckt so ziemlich alles ab, was man im Alternative-Bereich tangieren kann. Daher ist es also kein Wunder, dass Vergleiche einerseits mit den Deftones gezogen werden, andererseits mit Rage Against The Machine (auch wenn ich das persnlich in diesem Fall nicht nachvollziehen kann). Darber hinaus melden sich Knstler wie Sonny Sandoval von P.O.D. und H.R. von den Bad Brains zu Wort, zu guter Letzt ist als Produzent Cameron Webb mit im Boot, der auch Silverstein und Alkaline Trio betreut hat.
Nun mag nicht jeder der oben genannten Knstler fr den Leser zwingend ein Kriterium fr gute Musik sein, in diesem Falle ist die Aussagekraft aber doch ein Gradmesser. "Violence & Destruction" besticht durch gutes Songwriting und ein tolles Gespr fr Melodien. Vor allem die ausgewogene Stimme von Snger Mickey Carvajal ist sehr angenehm zu hren, sowohl als Gesang als auch beim schreien. Dafr, dass es sich neben Carvajal auf eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug beschrnkt, holen die Burschen zustzlich verdammt viel aus den Instrumenten heraus und bieten eine sehr hohe Bandbreite an musikalischer Vielfalt. So erinnert das vor allem zu Beginn an eine Mischung aus den kanadischen The End, die vor Jahren mit "Elementary" ein recht hnliches Album verffentlichten und den Christ-Rock-Kollegen He Is Legend. Dass es dann bei Stcken wie bei "Coconut Dracula" - ja, der Name ist tatschlich eine Katastrophe - durchaus recht poppig wird, ist im Gesamtverbund absolut zu verschmerzen, da es auch nur eine Facette dessen bietet, was ISLANDER bieten knnen. Die weitbesseren Anspieltipps sind eh das erhabene "The Sadness Of Graves" und das sich sehr toll steigernde "Pains". Auf der Landkarte der Alternative-Bands haben ISLANDER mit " Violence & Destruction" jedenfalls eine starke und eindrucksvolle Duftmarke hinterlassen.
   
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