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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CATAMENIA - Eskatha
Band CATAMENIA
Albumtitel Eskatha
Label/Vertrieb Roadrunner Records
Homepage www.catamenia.net
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Mit finnischem Black Metal konnte ich bisher eigentlich noch nie wirklich was anfangen, da mir die dortige Szene oftmals zu uneigenstndig und langweilig daherkam. Einzige Ausnahme stellten da IMPALED NAZARENE dar, und eben von diesen Chaoten hatte auch Sir Luttinen ein Techtelmechtel mit CATAMENIA, obwohl er noch vor dem Release von "Eskhata" die Band wieder verlie. Und das kann ich irgendwie auch verstehen... Ist ja ganz nett, was die Jungs da zusammengeschrammelt haben, aber mich lockt das nicht mehr hinterm Ofen hervor. Melodischer, zumeist schneller Black Metal mit einem Happen Keyboard, ghn... Da helfen auch die vereinzelt eingebauten, zuweilen recht schrgen Samples nicht wirklich weiter, und der ziemlich kraftlose Klargesang, der ab und an den Chefkrakeeler am Mikro ablst, kann da auch nicht mehr viel retten. Vielleicht wrde mich die Mucke auch mehr ansprechen, wenn die Produktion angemessener wre, wer wei? Klar, Schwarzmetall sollte bse und dreckig klingen, zumindest wenn man mich fragt und wenn es sich um den sog. "true" BM handelt. Driftet man dagegen in melodise und fast anmutige Gefilde ab, sollte der Sound aber auch dementsprechend druckvoll und vor allem klar sein. Nun ja, von beidem kann nicht wirklich die Rede sein... Kraftlose Gitarren und ein nervig tickerndes Schlagzeug, das htte man auf dem vierten Album bestimmt besser hinbekommen knnen! Trotzdem hab ich hier und da schon das Gefhl, dass da noch mehr kommen knnte, einige Stcke ("Coexistence Circle" oder vor allem "Landscape") scheinen jedenfalls auf dem richtigen Weg zu liegen. Absoluter Pluspunkt des Albums ist das Coverartwork, das zwei tolle(nde) Wlfe prsentiert. Isegrim scheint, wenn man sich die anderen Plattencover anschaut, fast so etwas wie ein Maskottchen von CATAMENIA zu sein, nett. Wer jetzt gerne einen Vergleich hren mchte, der sei an CRYPTIC WINTERMOON verwiesen, das kommt der Sache stilistisch gesehen recht nahe. Aber da die deutschen auch nicht eben jeder kennt, hab ich damit vermutlich auch nicht allen geholfen, sorry... Was bleibt ist das nchterne Fazit, dass wir es (wieder mal) mit einer Band zu tun haben, die ganz okay daherkommt, die aber auch die wenigsten irgendwann vermissen werden.
   
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