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24. Oktober 2014 - Uhr
 
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13141 Reviews in der Datenbank
ACCEPT - Blind Rage
Band ACCEPT
Albumtitel Blind Rage
Label/Vertrieb Nuclear Blast/Warner
Website www.acceptworldwide.com
Verffentlichung 15.08.2014
Laufzeit 58:34 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Ich gebe zu, da mich die Solinger Stahlschmiede in der Vergangenheit nie so tief berhrt haben wie sonst einen groen Teil der heimischen Metalszene. Natrlich ist "Restless And Wild" ein beralbum und "Balls To The Wall" auch kein Klacks, doch generell fand ich Accept immer eine Spur zu 'deutsch'. Als die Band nach all den Irrungen und Wirrungen um ihren alten charismatischen Snger Udo Dirkschneider nach einer langen Pause im Jahr 2010 mit Mark Tornillo am Mikrofon und dem Album "Blood Of The Nations" zurck ans Licht drngte, hatte ich die Chance, mit Gitarrist und Mastermind Wolf Hoffmann ber die neuen Accept zu sprechen. Er meinte unter anderem: "Alle Zeichen stehen auf Sturm!" Wie recht er doch hatte. Alle Vorbehalte gegen die neue Besetzung sind mit zwei starken Alben lngst vom Tisch gewischt, mit "Blind Rage" wird nun der endgltige Beweis geliefert, da die heutigen Accept Berechtigung und Bestand haben. Hier gibt es alles, was die Gruppe unverwechselbar macht. Kraftvolle Metal-Hymnen, endlos Drive und Power, meisterhafte Gitarrenarbeit, die immer wieder klassisch angehauchte Melodien generiert, die typischen Woh-Hoh-Hoh-Chorusse an der richtigen Stelle und mit dem Gesang von Mark Tornillo endlich ein berzeugender internationaler Anstrich. Auch das Spekulative wie noch bei "Stalingrad" ist vllig verschwunden, zurck bleibt ein zeitloses, klassisches Meisterwerk des Heavy Metal, das viele Jahre berdauern wird. Jeder verdammte Song auf dieser Scheibe ist ein Volltreffer. Das fngt beim rasanten Einstieg "Stampede" an, erreicht mit dem getragenen "Fall Of The Empire" mit seinem gelungenen Gitarrensolo im Stil von Ritchie Blackmore einen ersten Hhepunkt, setzt mit "From The Ashes We Rise" ein selbstbewusstes Statement und findet mit "Final Journey" ein krachendes Ende. Hier haut Wolf Hoffmann Etden von Edvard Grieg mit rein, dass es einem nur so schwindlig wird. Spitze! Und ber allem schwebt eine beeindruckende Atmosphre von Freundlichkeit, Freundschaft und Sympathie. Nix da mit Wutbrger, wie andernorts kolportiert. Es geht hier wesentlich mehr um Solidaritt und Bewahrung von echten Werten. Vor allem aber um jede Menge traditionsbewussten metallischen Spa! Wie auch immer. "Blind Rage" ist ein ernsthafter Kandidat dafr, als eines der besten Metal-Alben des Jahres ber die Ziellinie zu gehen.
   
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