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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ELUVEITIE - Origins
Band ELUVEITIE
Albumtitel Origins
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records / Warner
Homepage eluveitie.ch/
Verffentlichung 01.08.2014
Laufzeit 57:16 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die Schweizer Folk Metaller Euveitie sind fr mich ein recht unbeschriebenes Blatt! Ich habe die Band mal vor Jahren auf einem Festival kurz aus der Ferne gesehen und das war es. Ehrlich gesagt bin und war ich der ganzen Folk Rock / Metalbands auch recht berdrssig. Doch das 2014er und schon sechste Album "Origins" sollte mich eines besseren belehren. Das Teil rockt und ballert gut!
Melodic Death Metal mit Folk und leichtem Heavy Metal Einschlag ist echt mal was anderes als die ganzen Deutsch singenden Mittelalterbands der letzten 10 Jahre. So Pagan wie sie sein sollen klingen die Musiker fr mich nicht, aber das kann ja auch bei alten Werken anders sein! Eluveitie haben echt Biss sind flott und nutzen Instrumente wie Violine, Drehleier und Cello eher als Beiwerk denn als Mittelpunkt der Lieder. Das Septett (!) hat auch auch zwei Snger den gutturalen Christian Glanzmann (das letzte Grndungsmitglied) und Drehleierspielerin Anna Murphy. Wenn man sich die Besetzungsliste der Truppe anschaut sind schon viele Leute gegangen und gekommen, was in diesem tourfreudigen Business keine Seltenheit ist. "Origins" lebt von der sehr groer Abwechslung, drckender Produktion und einer geschickten Mischung bekannter Zutaten die so irgendwie frisch und interessant klingen. Sehr kurze "Hrspiele" mit weiblicher Erzhlerstimmen wie bei "Nothing" oder "Ogmios" wirken mit unter einer Minute wie Intros und mystisch. Dazu gibt es noch instrumentale In/ Outros mit mnnlicher Erzhlerstimme, ein Stilmittel was mich positiv an Truppen von Acts wie Rhapsody oder Blind Guardian erinnert. Das riecht nach Fantasy und Konzeptstory und scheint es wohl auch zu sein wie Snger Christian sagt: ""Origins" beschftigt sich mit der keltischen Mythologie, oder, etwas prziser, mit tiologischen Sagen aus Gallien im Besonderen. Noch was zum Gesang: das Zusammenspiel beider Stimmen ist nicht kitschig und auch nicht permanent wie z.B. bei vielen Gothic Metal Bands. "Origins" ist definitiv eine spannende Scheibe die mit vielen Details und zur Geschichte passendem Artwork ("Das Cover wurde unter der wissenschaftlichen Betreuung von Experten der Universitt Zrich gestaltet und stellt den Succelus Heiligenschein der gleichnamigen Statue dar").
Folk Metal mit Biss, Melodie und Hrte - mehr davon!
   
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