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19. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UNISONIC - Light Of Dawn
Band UNISONIC
Albumtitel Light Of Dawn
Label/Vertrieb earMUSIC / Edel
Homepage www.unisonic.org
Verffentlichung 01.08.2014
Laufzeit 59:53 Minuten
Autor Patrick Weiler
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Mit Spannung erwartet die Metal Welt seit Monaten den zweiten Output von UNISONIC, der Band um die ehemaligen HELLOWEEN Recken Michael Kiske und Kai Hansen. Mit dem Titel "Light Of Dawn" ist die Platte nun in den Lden und die spannende Frage im Raum, ob das Album den hohen Erwartungen der Fans gerecht werden kann. Diese rechnen sicherlich mit nicht weniger, als dem Album des Jahres. Viel spannender finde ich allerdings die Frage wo die Reise musikalisch hingeht. Mehr Metal, oder mehr Rock/Pop?
Nach dem auf dem Debt noch relativ viele softe Stcke und nur zaghafte Ausreier in hrtere Gefilde zu finden waren, kann ich alle Fans der hrteren Klnge beruhigen. Ja, UNISONIC biegen so langsam wieder auf den Pfad ein, den man eben von Ihnen als alter HELLOWEEN oder GAMMA RAY Fan erwartet. "Light Of Dawn" ist insgesamt flotter, hrter, durchdachter und vielleicht sogar noch melodischer als das Debt ausgefallen. Mit dem Opener "Your Time Has Come" hat die Band sogar den besten Post HELLOWEEN Speedtrack berhaupt im Gepck. Der Song ist schnell, hochmelodisch, super eingngig und mit Gitarren- und Gesangsmelodien fr die Ewigkeit ausgestattet. Wer da vor Freude kein feuchtes Hschen bekommt, dem ist nicht mehr zu helfen. Andere Nummern , wie z.B. "For The Kingdom", "Find Shelter" oder "Blood" erreichen ein hnlich hohes Niveau, wenn auch nicht mit dem gleichen Tempo. Eingngige, manchmal poppige Melodien ziehen sich ber die komplette Albumdistanz und veredeln auch eher modern ausgerichtete Stcke wie das tolle "Exceptional" oder das etwas dstere "Throne Of The Dawn". Ganz ohne moderne, rockige, teils poppige Songs kommt also auch das zweite Werk von UNISONIC nicht aus, aber durch die hhere Songwriting Qualitt kann man das durchaus verschmerzen. Michael Kiske schafft es mit seinem gttlichen Gesang auch die wenigen durchschnittlichen Tracks noch einige Level nach oben zu schrauben, so das bis auf die etwas kitschige Ballade "You And I" kein wirklich schwacher Song auszumachen ist. berhaupt liefert Herr Kiske eine der besten Gesangsleistungen seiner Karriere ab und zeigt das an seiner Stimme anscheinend kein Vergang ist. Die Produktion, besonders die der Gitarren ist sehr fett und vllig auf Hhe der Zeit, so das auch hier der Daumen nach oben geht. Wo wir gerade beim Thema Gitarren sind. Man merkt das sich Kai Hansen und Mandy Meyer dieses mal jede Menge Zeit fr die Aufnahme der Klampfen genommen haben. Starke Riffs und noch strkere Soli finden sich eigentlich in jedem Stck auf "Light Of Dawn". Das Coverartwork ist gelungen und erinnert ein wenig an Bilder aus japanischen Mangafilmen. Vielleicht eine Hommage an die Fans aus Nippon? Man wei es nicht.
Zusammenfassend ist "Light Of Dawn" ein Album geworden das die Fans der Band und Ihrer Vorlufer sicherlich zufrieden stellt. Die Transformation zurck in eine reine Metalband hat nicht stattgefunden und dies war auch sicher nicht das Ziel der Herren. Man merkt allerdings das vom Songwriting her alles getan wurde um die Strken, besonders von Herrn Kiske wieder in den Vordergrund zu stellen und insgesamt in eine metallischere Richtung zu steuern. Ob es letztendlich das Album des Jahres geworden ist, msst Ihr selbst entscheiden. Eine starke Scheibe ist es auf jeden Fall. So kann es weitergehen mit UNISONIC.
   
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