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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EMIL BULLS - Sacrifice to Venus
Band EMIL BULLS
Albumtitel Sacrifice to Venus
Label/Vertrieb AFM Records / Soulfood
Homepage www.emilbulls.de/
Verffentlichung 08.08.2014
Laufzeit 53:22 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Seit fast 20 Jahren halten die Emil Bulls die Fahne des Alternative Metal hoch und sind mit ihrem bereits achten Longplayer mit dem Titel "Sacrifice To Venus" zurck. So wie man es von den Emil Bulls gewohnt ist, sind sie mal wieder in keiner Weise in einer Sparte festzunageln. Sie nehmen sich kleine Puzzleteile aus den Bereichen Crossover, Metalcore, Thrash u.s.w. und setzen sie zu ihrem eigenen Klangbild zusammen. Kein Wunder also, dass sie auch noch nach all den Jahren sehr frisch klingen. Ich war ein wenig von der Hrte der Stcke berrascht. Ich hatte die frheren Songs irgendwie "sanfter" in Erinnerung. Aber keine Angst, man hat auch auf dem neuen Silberling die richtige Mischung zwischen Aggressivitt und Melodien gefunden und feuert einen Refrain mit Ohrwurm-Melodien nach dem anderen ab. Aber auch ruhigere Lieder sind auf der Platte vertreten. Es ist also fr jeden etwas dabei. Christoph von Freydorf fhrt mit seinem Gesang sicher durch die energiegeladenen Stcke und beweist einmal mehr, dass er die Mischung aus klarem und "schreiendem" Gesang beherrscht und sie immer wohl dosiert an den Hrer bringt. Dass die Band nach all den Jahren zweifelsohne eingespielt ist, beweisen sie in jedem Takt. Manchmal wird es mir dann aber ehrlichgesagt ein wenig zu Mainstream lastig wie z.B. bei Track 4 "I Wanna Feel You ", bei dem mich der "Oh Oh"-Mitsing-Part extrem nervt. Aber es sei ihnen verziehen, denn was da ansonsten aus Mnchen kommt ist aller Ehren wert und hebt sich durch absolut kompromisslose Kompositionen hervor und langweilt keine Sekunde. "Sacrifice To Venus" sollte nicht nur die eigenen Fans begeistern. Die Emil Bulls versprhen auch dieses Mal wieder internationales Flair und brauchen sich vor Bands, die ber den groen Teich kommen, weder zu frchten noch zu verstecken - ganz im Gegenteil.
   
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