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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REAPER - An Atheist Monument
Band REAPER
Albumtitel An Atheist Monument
Label/Vertrieb Massacre Records / Records
Homepage www.reaper.de
Verffentlichung 25.07.2014
Laufzeit 64:30 Minuten
Autor Patrick Weiler
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Die Kasseler Jungs von REAPER begehen dieser Tage Ihr 30 jhriges Jubilum und feiern dieses mit Ihrem neuen Album "An Atheist Monument". Moment! REAPER? 30 Jahre? Warum sagt mir das eigentlich nicht wirklich was? Betrachtet man die Diskographie der Herren, ist eine Erklrung dafr schnell gefunden. "An Atheist Monument" ist erst das vierte Album der Band, was mir fr den langen Zeitraum von 30 Jahren doch recht mager erscheint. Aber was soll es. Was zhlt ist natrlich was unterm Strich rauskommt.
Im Falle der 12 Songs der CD Version (9 auf der LP Version) ist das aber gar nicht so leicht zu ermitteln. REAPER lassen sich stilistisch schwer in eine Schublade pressen, so nutzen Sie doch ein sehr breites Spektrum an Stilmitteln der harten Musik. Als Grundgerst fungiert guter alter Teutonenstahl, in den besonders bei der Gitarrenarbeit auch Elemente bzw. Harmonien aus Death, Thrash und sogar Black Metal eingebaut werden. Dazu rhrt Snger Daniel Zimmermann wie eine Mischung aus Chris Boltendahl und einem bissigen, alten Straenkter. Auch wenn das nach einer gelungenen Melange klingt, merkt man schnell das es beim Songmaterial durchaus Lngen und Lcken gibt. Oft kommen REAPER einfach nicht auf den Punkt, verlieren sich in zu langen Passagen und Wiederholungen. Zu dem kommt mir die ein oder andere Stelle in den Lieder doch arg bekannt vor. Dies schmlert den Hrgenuss doch deutlich. Ein strafferes Songwriting htte hier auf jeden Fall gut getan. Positiv erwhnen muss man den Sound der Scheibe. Dieser ist schn transparent und druckvoll, so das alle Instrumente zur Geltung kommen. Das Coverartwork ist nett, aber mehr auch nicht.
Ob es eine Platte wie "An Atheist Monument" in der heutigen Flut an Verffentlichungen wirklich braucht, sei mal dahingestellt. Schwer wird es die Band damit aber auf jeden Fall haben. Dafr gibt es aktuell einfach zu viele junge, hungrige Bands die es besser machen. Das Werk ist kein totaler Ausfall, aber halt auch nichts was man unbedingt haben muss.
   
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