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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OKKULTOKRATI - Night Jerks
Band OKKULTOKRATI
Albumtitel Night Jerks
Label/Vertrieb Fysisk Format / Cargo
Homepage okkultokrati.blogspot.de
Verffentlichung 25.07.2014
Laufzeit 42:52 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 3 von 15 Punkten
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Meine Oma hat immer gesagt "Man muss die erste Chance nutzen einen guten Eindruck zu hinterlassen. Eine Zweite gibt es meist nicht." Das ist sehr schade fr Okkultokrati, denn mein erster Eindruck der Band ist alles andere als gut und eine zweite Chance werde ich der Platte
auf keinen Fall geben. Die mehr als eigensinnige Musik mit einem Soundmix von vermutlich Darkthrone und vielleicht auch Sludge und viel Psycho Postrock (Ich habe wirklich keine richtige Ahnung, wo ich es einordnen soll.) geht echt gar nicht. Die CD nervt dermaen, dass ich darber fast wieder das Rauchen angefangen htte. Ich habe selten etwas so monotones gehrt wie "Night Jerk"....ausser vielleicht Techno, aber den tu ich mir ja auch nicht freiwillig an. Das Versprechen auf der Info, den Vogel abzuschieen, halten sie in jedem Fall. Leider haben sie dabei nicht nur den Vogel erwischt, sondern auch gleichzeitig die Musik schwer getroffen, so dass jede Hilfe fr den Silberling zu spt kommt. Sind die ersten zwei Songs wenigstens noch als solche zu bezeichnen und zu erkennen, auch wenn sie sehr blechern klingen, erwarten den Hrer ab Song Nummer 3 hauptschlich stinkend langweilige, aneinandergereihte Passagen in Endlosschleifen. Immer wenn man denkt, dass mal etwas passiert mit einem Riff und Gesang, wnscht man sich sofort, dass der Gesang bitte wieder aufhren soll. 16 Minuten und 30 Sekunden nimmt alleine der Abschlusstrack "Cosmik Wynter" in Anspruch. Wer denkt, dass man sich hier wenigstens kreativ ausgetobt htte, liegt falsch, aber so was von! Es fehlen eigentlich nur noch die Wahlgesnge und man htte zumindest eine super Meditationsmusik und knnte dabei leckere, selbstgemachte, bewusstseinserweiternde Kekse essen, die es, glaube ich, auch braucht um diese Art der Musik auch nur ansatzweise zu verstehen. Wer es dann aber schafft die vollen 16 Minuten 30 Sekunden lang den Song zu ertragen, hat sich danach auf jeden Fall einen Titel in Extremforschung verdient. Ich habe echt keine Ahnung fr wen das Teil geeignet sein soll, auer ihr besitzt den Doktortitel in Extremforschung noch nicht und wollt einen wirklich harten Weg fr den Erwerb des selbigen in Kauf nehmen.

Fazit: Die Info hatte recht: Ein Album mit Langzeitwirkung! Man will es nach dem ersten Hren ganz sicher ganz lange Zeit nicht noch einmal abspielen!
   
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