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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MANIC STREET PREACHERS - Futurology
Band MANIC STREET PREACHERS
Albumtitel Futurology
Label/Vertrieb Smi Col / Sony
Homepage www.manicstreetpreachers.com
Verffentlichung 04.07.2014
Laufzeit 47:05 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Vorab: "Futurology" ist alles andere als Metal. Die walisischen Alternative-Rocker von der Insel waren aber immer schon fr berraschungen gut und davon gibt es auf dem aktuellen Werk so einige. Bei "Walk Me To The Bridge", zu dem es auch ein Video gibt, scheint Altmeister David Bowie musikalisch Pate gestanden zu haben, zu sehr klingen die Vocals nach der schillernden Rock/Pop-Ikone. "Europa Geht Durch Mich" (feat. Nina Hoss) lebt von schrgen Rhythmen und einer durch die eingestreuten deutschsprachigen Vocals seltsam befremdlichen Atmosphre. Und auch bei "Divine Youth" mit seinem Duett-Gesang oder "Black Square" mit seinem verstrenden Intro und den ungewhnlichen Harmonie-Lufen gibt es viel zu entdecken. Simply Red oder auch A Flock Of Seagulls lassen teilweise gren. Irgendwie ein wenig Achtziger, ein wenig Avantgarde, ganz viel Indie-/Alternative-Rock, aber auch irgendwie immer spannend, die Band um Frontmann James Dean Bradfield. Schon das schrge Cover-Artwork deutet die Tiefgrndigkeit und die Vielseitigkeit des Materials an.
Insgesamt ist das zwlfte Album der Waliser ein interessantes Stck Musik - und das auch fr hartgesottene Rocker, die mal etwas anderes hren mchten. Kann ja sicher nicht schaden. Allerdings halten nicht alle Stcke das hohe Niveau und verlieren sich teils in Details. Die Bonus-CD der limitierten Auflage kommt im brigen mit nicht weniger als 16 (!) Bonus-Stcken, wobei die meisten alternative Versionen oder Demos der auf dem regulren Album enthaltenen Kompositionen sind. Trotzdem: Respekt!
   
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