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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NIGHT RANGER - High Road
Band NIGHT RANGER
Albumtitel High Road
Label/Vertrieb Frontiers Records
Homepage www.nightranger.com
Verffentlichung 06.06.2014
Laufzeit 51:27 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 12 von 15 Punkten
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NIGHT RANGER sind irgendwie die inoffiziellen Touristikbeauftragten von Kalifornien. Erklrten sie auf ihrem letzten Album wie cool es ist, an der amerikanischen Westkste aufzuwachsen, verdeutlichen sie die Schnheit ihrer Heimat auf ihrem neuen Album "High Road" optisch direkt mit dem Cover. Und die Musik passt natrlich perfekt zu dieser Gestaltung. Vielseitiger (Heavy) Rock, bei dem die Gitarren nie zu kurz kommen, der auch mal hrter wird und natrlich auch mit gefhlvollen Balladen glnzt. Macht einfach Spa. Und irgendwie klar dass ein solches Album pnktlich zum Sommer verffentlicht wird.

Mit dem Titeltrack gehen NIGHT RANGER direkt in die Vollen. Ein melodischer eingngiger Midtemporocker mit ausdrucksstarkem Solo, in dem virtuos Feeling, Melodie und Geschwindigkeit miteinander verbunden werden: Einfach ein cooler Gute - Laune - Song, der nach dem dritten Hren nicht mehr aus dem Kopf geht. Danach wird es im riffbetonten "Knock Knock Never Stop" mal was hrter bevor sich die Band in "Rollin' On" mit Hendrix - Riff von ihrer groovigen Seite zeigt. Der melodische Chorus sorgt hier fr Spannung und Keyboard und Gitarren begeistern mit einem schnellen absolut prgnant gespielten Part. Mit "Don't Live Here Anymore" folgt dann die erste Ballade. Melodische Keyboards und ausdrucksstarker Gesang berzeugen bei dezentem Southern Rock - Flair. Das riffbetonte leicht schleppende "Hang On" klingt mal deutlich bluesiger und der geradlinige Rocker "St. Bartholomew" begeistert mit Groove, etwas hrteren Riffs, atmosphrischen Keyboards und AEROSMITH - migem Gesang in den Strophen. Mit "Brothers" haben die Jungs eine weitere gefhlvolle Akustik - Ballade am Start, die mit melodischen Pianomelodien ausklingt. Aber ein absolutes Highligt haben sich NIGHT RANGER bis zum Schluss aufgehoben: "L. A. No Name" ist ein virtuoses melodisches Akustikinstrumental, in dem die beiden Gitarristen Brad Gillis und Joel Hoekstra mit spielerischer Leichtigkeit Flamenco - und klassische Gitarren miteinander verbinden. Absolut stark und das Ganze ist wohl nur ein Bonustrack. Hier lohnt sich definitiv die Erstauflage.

Ein vielseitiges Album mit hervorragender Gitarrenarbeit und angenehmen Westcoastflair. Wer hier nicht Lust bekommt im offenen Cabrio entlang der Kste von San Francisco nach Los Angeles zu dsen, der hat bisher einfach was verpasst. Macht Spa, dieser perfekte Sommersoundtrack.
   
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