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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GRAVE DIGGER - Return Of The Reaper
Band GRAVE DIGGER
Albumtitel Return Of The Reaper
Label/Vertrieb Napalm Records / Universal
Homepage www.grave-digger.de
Verffentlichung 11.07.2014
Laufzeit 43:27 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Als Grave Digger Fan der zweiten Stunde, also seit der Reunion in den Neunzigern ist das neue Album "Return Of The Reaper" eine richtige Offenbarung geworden! Fans wissen das die Band mit dem Titel an ihr Album "The Reaper" (1993) anknpfen will, eine schnrkellos-tolle Scheibe der Neunziger.
Gerade nach den permanenten Konzeptalben und den netten aber nicht zwingenden Scheiben "Clash Of The Gods" (2012) und "The Clans Will Rise Again (2010)" ist das neue Werk ein fettes Statement!
Das sieht man schon am Cover mit der Kutsche was einen anspringt, sowie das neue mit Sensen verschnerte (alte) Logo. Die Herren um Frontrhre Chris Boltendahl wollen es einfach noch wissen! So geht man schnrkellos, geradlinig an die Sachen und hat wenn ich mich nicht irre keine Konzeptstory aber jede Menge typischer Metaltitel wie "Wargod" oder "Satan's Host" an Bord. Mit der Energie von Jungspunden baller man sich durch 11 Lieder nebst Intro und begeistert mich wie seit Jahren nicht mehr - Respekt! Dabei schafft es Gitarrist Axel Ritt keine ausgelutschten Riffs zu spielen, aber trotzdem oft ein positiv-bekanntes Gefhl nebst kreischenden, rohen Riffs zu erzeugen. Ob der Anfang von "Tattoed Rider" vom Sound und der Machart bewusst oder unbewusst an Priests "Turbo Lover" angelegt wurde oder Textzeilen wie "Return To Hell, Demon's Child - we are Running Wild" musikalisch wie textlich bewusst an die glorreichen Zeiten der Hamburger Running Wild erinnern ist vllig egal. Es sind fr mich einfach Hommagen an den Heavy Metal! Ob kurze drei Minuten Abrissbirnen wie "Resurrection Day" oder "Road Roage Killer" es knallt einfach! Vorbei sind die Zeiten von zu viel Midtempo und Theatralik, dazu passt auch Boltendahls Rhre wie der Arsch auf den Eimer! Das ganze Album ist wie geschaffen auf der kommenden Tour live gespielt zu werden. EIn Hit knnte in diesem Zusammenhang der Stampfer "Dia De Los Muertos" inklusive Ohohoho Chren und einem dreckigen Rockfeeling werden. Neben all dem Geballer wird das Album mit einer Ballade namens "Nothing To Believe" abgeschlossen die mal wieder zeigt, dass Reibeisenrhren (siehe Udo D.) auch in diesem Metier berzeugen knnen.
Auffallend ist auch, dass viele Lieder kleine Soundgimmicks haben die das Ganze auflockern und fr den Hrer abwechslungsreicher machen. Viel Spa beim Entdecken! Lediglich der seit Jahren fr meine Ohren steril klingende Schlagzeugsound strt mich etwas bei dem Album.
"Return Of The Reaper" ist das beste Grave Digger Album seit Jahren,einfach purer Heavy Metal und zeigt das die lteren Herren den Jungspunden in diesem Sektor immer noch gewachsen sind!
PS: Die limitierte Auflage hat zwei Bonussongs und eine Akustik Live-CD mit alten Hits.
   
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