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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLOOD OF SERPENTS - Black Dawn
Band BLOOD OF SERPENTS
Albumtitel Black Dawn
Label/Vertrieb Eternal Sound / New Music Distribution
Homepage www.facebook.com/bloodofserpents
Verffentlichung 06.06.2014
Laufzeit 47:02 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die schwedische Todesblei-Kombo BLOOD OF SERPENTS verffentlicht mit "Black Dawn" zwar erst ihr Debt-Album, kann sich aber immerhin schon mal damit schmcken, eine Szenegre hinter sich zu wissen. Lars Broddesson, seines Zeichens Schiebudenakteur bei Marduk, bernahm die Produktion der Platte, setzte sich fr die Aufnahmen zur Scheibe hinter das Schlagzeug und springt auch sonst bei Bedarf schon mal gern als Aushilfe ein.
Somit ist der leicht schwarze Anstrich, den "Black Dawn" ein Stck weit versprht, auch nicht weiter verwunderlich. Zudem bringt dies den Vorteil, sich ein wenig von all den schwedischen und sonstigen skandinavischen Death Metal Kapellen abzuheben. Dieser Umstand tuscht aber leider nicht darber hinweg, dass trotz des sehr guten Niveaus, das die Rille bietet, wenig Neues zu hren ist. Die Songs, die Riffs, das Tempo und dessen Variationen, es passt an und fr sich alles und man kann wenig aussetzen an der gesamten Produktion. Trotzdem bleibt am Ende wenig bis nichts hngen und die berraschungen bleiben insgesamt eher aus bzw. sind rar gest. Hier und dort tauchen knappe Fragmente auf, die kurz aufhorchen lassen, aber letztlich genauso schnell auch wieder verblassen. Punkten knnen da vor allem die Stcke "Masquerade Of Plagues" und "Deliverance Divine", weil sie ein wenig aus dem zwar kompetenten, am Ende aber doch recht innovationsarmen Reigen herausragen. Ersteres berzeugt mit seinem schleppenden, fast langsamen Tempo und seinen Chor-Einstzen. "Deliverance Divine" hingegen hat viele dieser besagten Momente, die einen auf den Song aufmerksam werden lassen. Ansonsten bleibt den Schweden nur, dass sie unglaublich bemht sind, es aber noch nicht so richtig kickt. Mit ein Grund dafr knnte auch die Stimme von Snger Rodney Gutierrez-Cortez sein, der zu wenig Variation ins Organ mit einbringt, um die Strukturen auch von dieser Seite ein wenig aufzulockern.
Fr ein erstes Ausrufezeichen ist das aber eher jammern auf hohem Niveau, denn selbst wenn BLOOD OF SERPENTS noch in einer Findungsphase stecken, die ihnen niemand vorwerfen wird, ist "Black Dawn" absolut ordentlich, wenn auch nicht neu. Fans von Death Metal mit gewissem Black-Charme knnen hier bedenkenlos reinhren und den Jungs ein Ohr leihen.
   
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