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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FLOOD OF RED - Throw
Band FLOOD OF RED
Albumtitel Throw
Label/Vertrieb Superball Music/Universal
Homepage www.facebook.com/floodofred
Verffentlichung 27.06.2014
Laufzeit 44:20 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Flood Of Red...nie von diesem schottischen Sechser gehrt, der jedoch schon seit 2005 besteht und seitdem zwei EPs sowie ein richtiges Album ("Leaving Everything Behind"-2010) rausgebracht hat. Die Band leistet sich zwei Gitarristen, was dem Sound grundstzlich ganz gut steht. Dieser Sound ist mir auch gleich ein geeignetes Stichwort, denn die Musik dieser Band ist gar nicht so leicht in Worte zu fassen. Der Opener, gleichzeitig Titeltrack, wird durch psychedelisches Keyboardgewaber geprgt, ehe zum Ende hin wtendes Gitarrengeschrabbel das Tempo nach oben treibt. Harte Riffs leiten auch "Part Truth/Part Fiction" ein, doch zwischendurch werden immer Breaks eingestreut, die es dem Hrer schwer machen, am Ball zu bleiben, um mal in der gerade laufenden Fuball-WM-Form zu sprechen. Was mir allerdings sehr gut gefllt ist die Stimme von Snger Jordan Spiers, die passt perfekt zu dieser Musik. Und so schmeien Flood Of Red ziemlich viele musikalische Zutaten in ihren Topf. Da ist von progressiven Elementen ber Brit Pop bis hin zu Metal alles vertreten, was den Burschen so in ihren Sinn gekommen ist und ihnen offenbar gefllt. Die Krux an der Geschichte ist allerdings, dass die Melodien meiner Meinung nach etwas unter diesem Stilmix leiden und deshalb das mir wichtige Element der Eingngigkeit fehlt. Ich knnte auch sagen, dass mir das Album im Ganzen etwas zu schwermtig geraten ist. Andererseits verfgt die Platte ber ein paar tolle Anstze, wie etwa der Einsatz einer Kalimba oder von Klapplffeln fr das Heben meiner Augenbrauen sorgen. Und das halbakustische und folklastige "Ye Die Ye Die" verfgt ber jede Menge Stimmung, wenn auch ber eine recht dstere. Das abschlieende "White Russian" beweist auerdem, dass die Jungs aus Schottland auch Kenne von guten Longdrinks haben. Ein Album, dessen Songs nicht fr den schnellen Zwischendurchgenu geeignet sind, auch nicht fr einen Einsatz im Radio. Doch ich kann mir gut vorstellen, dass es seine aufmerksamen Hrerfreunde finden wird.
   
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