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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ACACIA AVENUE - Cold
Band ACACIA AVENUE
Albumtitel Cold
Label/Vertrieb AOR Heaven / Soulfood
Homepage www.torbenenvoldsen.com
Verffentlichung 27.06.2014
Laufzeit 49:12 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 11 von 15 Punkten
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"Cold", das nach dem auf Lion Music leicht unter dem Radar erschienenen Debt 2010 zweite Arcacia Avenue-Scheibchen, vereint zum einen das exzellente Songwriting von Gitarrist Torben Enevoldsen (Fate, Fatal Force, Section A) sowie eine illustre Anzahl von Stimmen, deren Besitzer teilweise auch Songs beisteuern konnten. Die Liste reicht von Rob Moratti (ex Saga) ber Tobias Lysholm (Pangea, Mysterell) bis hin zu Peter Sundell (Grand Illusion). Neben typischen Plsch-Perlen finden sich aber auch dezent rauere Klnge mit deutlich mehr Rock-Faktor an Bord. Ein gutes Beispiel fr Letzteres ist das von Mikael Roup (Bamboo Brothers) intonierte "Out Of Business", das ganz gut nach vorne geht. Bahnbrechende Innovationen oder ein, zwei wirklich berragende Stcke sucht man zwar vergebens, aber solch eine ausgewogene Platte muss man dennoch erst einmal hinbekommen. Los geht es im brigen mit Steve Newman (Newman), der auf dem hardrockigen "Time" eine starke Gesangsleistung abliefert. Sehr angenehm ist zudem die Tatsache, dass es sich um ein echtes Schlagzeug handelt, was ja leider heutzutage bei hnlich gelagerten Projekten alles andere als selbstverstndlich zu sein scheint. Dieses wird von Dennis Hansen (Fatal Force) ordentlich verdroschen. Zwar stehen die Songs und vor allem die Vocals im Mittelpunkt, aber auch die brigen Instrumentalisten knnen sich hier und da mit kleinen Spielereien einbringen, was den Sound sprbar auffrischt. Als Anspieltipp fr die AOR-Fraktion seien noch schnell exemplarisch "Signs Of Love" (Gesang: Rob Moratti) und "How Many Nights" (Gesang: Tobias Lysholm) genannt.
Freunde extrem melodiser Klnge und Anhnger Keyboard-schwngerter Klangteppiche - mit anderen Worten AOR/Melodic-Maniacs - wissen, was zu tun ist. "Cold" besitzt beispielsweise mit Place Vendome, AOR, Charming Grace/Shining Lane oder L.A. starke Konkurrenz, braucht sich aber mitnichten zu verstecken. Eine sehr gefllige Platte mit einer guten Handvoll Highlights, die zudem sehr ordentlich produziert und prima ausbalanciert daherkommt. Eine Scheibe beziehungsweise ein Projekt, das definitiv eine Chance verdient.
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