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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RED MOURNING - Where Stone And Water Meet
Band RED MOURNING
Albumtitel Where Stone And Water Meet
Label/Vertrieb Bad Reputation / Cargo Records
Homepage www.facebook.com/redmourning
Verffentlichung 30.05.2014
Laufzeit 43:31 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Nicht nur einmal habe ich in Interviews Bands gefragt, was sie denn so von den Texten halten, die ihre Promotionsagenturen ber sie verffentlichen und ob sie sich damit immer identifizieren knnen. Oft kam als Antwort dann nur: "Irgendwas mssen die doch schreiben, oder nicht?" So hnlich liegt auch hier der Fall. ber Red Mourning schreibt die zustndige Stelle in etwa, sie wrden auf eine ganz neue Art Blues und Heavy Metal verbinden. Das klingt revolutionr und macht auf jeden Fall neugierig. Wenn man sich das angepriesene Produkt dann aber zu Gemte fhrt, stellt sich das Ganze als eine ziemliche Ente, besser gesagt als Fehleinschtzung heraus. Denn bis auf einige kurze, plakative Einsprengsel wie "Emily" oder "Work Song" bleibt der Blues weitgehend auen vor und vermischt sich nicht mit dem, was Red Mourning vordringlich veranstalten. Und das ist heftiger, teils knallharter Metalcore mit Spurenelementen von Pantera, neuerem Krach a la Mastodon und mit doomigen Beimengungen. Fusionsanstze gibt es am ehesten noch im Titelstck ganz am Ende der Platte. Das ist aber auch eher eine gewagte Behauptung. Auerdem: Das hier sind Franzosen. Was verstehen die denn vom Blues? Im Gesamten aber rumpelt es hier ganz ordentlich und der Snger gibt eine gute Vorstellung zwischen Screams, Shouts und klarem Gesang ab. Die Stcke jedoch klingen nicht bermssig originell und so ist das im gnstigsten Fall als recht solide zu bezeichnen. Genrefans sollten aber auf jeden Fall mal ein bis zwei Ohren riskieren.
   
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