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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MANOWAR - Kings Of Metal MMXIV
Band MANOWAR
Albumtitel Kings Of Metal MMXIV
Label/Vertrieb Magic Circle Music / Alive
Homepage website: www.manowar.com
Verffentlichung 2013
Laufzeit 53:09 & 37:06 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung /
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Die "Kings Of Selbst-Demontage" fgen ihrem in den letzten Jahren massiv gesunkenen Stern einen weiteren Tiefschlag zu? Knnte man meinen, wenn man die puren Fakten heranzieht. "Kings Of Metal MMXIV" enthlt aber immer einiger der strksten Songs der New Yorker, beziehungsweise des Genres berhaupt. Nur braucht man eine komplette Neuaufnahme des Klassikers aus dem Jahre 1988? Ist ja nicht so, dass das Original schlecht klang, oder? Das legendre "The Warrior's Prayer" interpretiert dabei nun ein gewisser Brian Blessed. Nun denn, nicht das das Original auch nur den Ansatz fr Kritik bot...
Bleibt also die groe Frage nach dem warum und warum gerade jetzt? Gtter-Stimme Eric Adams schafft es immer noch Gnsehaut zu erzeugen, auch wenn in den hheren Tnen offensichtlich auch der Zahn der Zeit nagt. Es drfte weniger die berzeugung sein, dem Original einen drauf zusetzen, als vielmehr einer der zahlreichen Versuche mit auf "Nummer-Sicher-Gehen" mglichst viele Taler in den Geldspeicher zu schaufeln. Die "treuen Brder of Metal" werden es schon richten. Harley-Fahren ist aber schlicht und ergreifend auch ein teures Hobby!
Neben der vertauschten Song-Reihenfolge, teilweise genderten Texten ("Kings Of Metal") wei wohl nur der Metal-Gott warum sein treuester Diener Joey DeMaio bei "Sting Of The Bumblebee" ein Metronom (!) braucht. Oder habe ich das Stilmittel (?) nicht verstanden? Zudem fehlt im Gegensatz zum Original der Song "Pleasure Slave". Nun denn, kann ja mal vorkommen...
(Richtig so! Das war ja auch ein total doofer Song, Musik und Text. Mir fehlt "Herz aus Stahl" als Bonus - Anmerkung von TD)
Fakt ist aber auch, dass trotz aller berechtigter Kritik die New Yorker Metal-Helden zur "Kings Of Metal-Phase" nun mal die Blaupause fr alle Rhapsodys, Virgin Steeles, Majestys, Iron Fires oder Luca Turillis der Welt darstellten. Der 1988er Meilenstein "Kings Of Metal" ist das Ma aller Dinge. Ohne Wenn und Aber! Die CD hat doch wohl jeder im Schrank, oder nicht? Es gibt zwar massiv Boni, aber orchestrale, instrumentale oder was auch immer fr Versionen sowie ein gendertes Artwork (!) braucht sicher nicht jeder, oder? Immerhin sind Booklet und Umfang der Jubilums-Edition nicht von schlechten Eltern, sind doch auf der zweiten CD die Songs nochmals aus instrumentale Variante enthalten. Aber es bleibt trotz der unbestreitbaren Qualitt der Songs leider ein recht schaler Nachgeschmack...
   
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