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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DERAILED - Underground
Band DERAILED
Albumtitel Underground
Label/Vertrieb Boland Music
Homepage derailedmetal.com
Verffentlichung 07.05.2014
Laufzeit 48:00 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Mit den Jungs von Derailed aus Calgary beschftigte sich My Revelations zuletzt am 06.09.2010 und mein Kollege kam damals zu dem Entschluss, dass die Kanadier mit der LP "Judgement Day" durchaus musikalisches Knnen bewiesen haben und was drauf haben,
aber es nicht fr den hartumkmpften Metal Markt reicht. Heute, vier Jahre spter, werden sich Derailed zwar mit ihrem neuesten Werk punktemig bei uns steigern knnen, aber es bleibt dabei. Musikalisch ist das zwar alles nicht schlecht, aber es wird am Ende doch nur fr den Underground reichen. Ob sie es schon geahnt haben und ihren Longplayer deshalb auch direkt so genannt haben, man wei es nicht. Zwar knnen Songs wie "Step into Hell" (Track 4) oder Sinister (Track 6) durchaus berzeugen, aber bei vielen Liedern trickst man sich bei den Soli schon mal selber aus und wirkt bei den Soloparts irgendwie ideenlos. Wie man es schaffen kann grundstzlich gute und kreative Songs zunichte zu machen, beweisen sie vor allem bei der Ballade "Warriors Creed" (Track 7). Als das Stck anfing, dachte ich noch bei mir, dass das ja mal ein echt sauguter Song mit Epic-Potenzial ist. Ein gefhlvolles Akustik-Stck mit toller Melodie, die sich sofort ins Hirn frisst, mit einem mehrstimmigen Refrain bei dem man sich vorstellen knnte wie tausende Metaller mit ausgestreckten Fusten und Trnen in den Augen "And Raised The Fist In Glory" mitsingen. Und dann kommt das ultimativ schlimmste Keyboardsolo, das ich in den letzten Jahren gehrt habe und ich denke mir nur: "NEEEEEEEEIIIIIIINNNNN! Warum NUR?". Man will sie schtteln, aber es ist zu spt, die Stimmung ist dahin. Die Gitarrensoli dahinter sind genauso schrecklich und alles klingt seltsam verstimmt. Am Ende aber es ist eh schon egal. Ansonsten ist "Underground" eine solide Heavy Metal CD mit leichten Thrash Metal Einflssen, die echt gute Augenblicke besitzt, die aber leider nicht von Dauer sind. Positiv hervorheben mchte ich aber doch noch den Snger Dean Boland, der einen echt guten Job macht. Potenzial ist also (immernoch) vorhanden und ich bin auf den Nachfolger gespannt und darauf, ob ich oder einer meiner Kollegen die Meinung, dass es nicht zu was Grerem reicht, doch noch korrigieren mssen.
   
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