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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STEEL PANTHER - All You Can Eat
Band STEEL PANTHER
Albumtitel All You Can Eat
Label/Vertrieb Open E Music / Rough Trade
Homepage www.steelpantherrocks.com
Verffentlichung 30.04.2014
Laufzeit 48:10 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Auf "All You Can Eat" knpfen die Amerikaner Steel Panther nur teilweise an ihre Sternstunden an. Der Auftakt in Form von "Pussywhipped" ist noch mitreiend. "The Burden Of Being Wonderful" einer der coolsten Songtitel berhaupt und Spielen knnen die Jungs auch ohne Frage, aber der Funke sprang schon besser ber. War das erste Album "Feel The Steel" (2009) noch ein grandioses Glam Metal-Werk, fiel doch auf "Balls Out" (2011) die Formkurve schon deutlich, so ist eine dezente kompositorische Krise auf dem neuen Werk unberhrbar. Sind eine knappe Handvoll Songs noch ganz passabel, wie zum Beispiel ?Party Like Tomorrow Is The End Of The World' so fallen Songs wie "Gloryhole" oder "Fucking My Heart In The Ass" im Grunde nur durch ihre extrem schlpfrigen, teils (wirklich) zu platten Texte auf und weniger durch die Songwriter Qualitten. "Bukakke Tears", das balladeske Highlight der Scheibe, hingegen ist der legitime Nachfolger des genialen "Fat Girl (Thar She Blows)" vom Debt. Und das Cover-Artwork wird sowohl begeistern als auch spalten, aber eine Anspielung auf das Abendmahl Jesu Christi in Verbindung mit der Ausrichtung der Band ist natrlich im Sinne freier Kunst ein Stilmittel, wird aber sicher auch Kritiker auf den Plan rufen. Aber dennoch ist anno 2014 der Lack etwas ab bei den einstigen neuen Helden vom legendren Sunset Strip. Wobei das ist Klagen auf vergleichsweise hohem Niveau, denn unterhaltsam sind die vier komischen Figuren ungeachtet ihres zweifelsfrei vorhandenen spielerischen Knnens allemal...
   
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