Navigation
                
19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WELINGTON IRISH BLACK WARRIOR - Vafancuneo
Band WELINGTON IRISH BLACK WARRIOR
Albumtitel Vafancuneo
Label/Vertrieb Hummus Records
Homepage www.facebook.com/hummusrecordsofficial?
Verffentlichung 30.04.2014
Laufzeit 25:29 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 3 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Es ist schon herrlich wenn man liest, was sich so mancher gewitzte Pressetext-Schreiber ausdenkt. Bei den seltsam betitelten WELINGTON IRISH BLACK WARRIOR war es scheinbar das Ziel, aus Schwchen Tugenden zu machen, so wirbt man damit, dass die Bandmitglieder nie gelernt haben, ihre Instrumente zu spielen und man sich statt auf Knnen ganz auf die rohe Energie und die unvoreingenommene Kreativitt konzentriert, die beim Vortragen der sechs live aufgenommenen Stcken entstanden ist.
Ich halte es fr ein Grcht, dass die Jungs nichts knnen, denn auch wenn die Songs nicht wirklich anspruchsvoll sind, so ist zumindest eine gewisse technische Basis vorhanden. Bld nur, wenn die Musik der Truppe dabei die knappe halbe Stunde ohne nennenswerte Hhepunkte dahinpltschert. Vom Sound her erinnert das Ganze an eine Verbindung von PRIMAL SCREAM und PRIMUS, nur eben in Lo-Fi und in langweilig. Dinger, wie "Jahzz" oder "Lac Orbu" nerven schnell mit ihrer fast schon schmerzenden Monotonie und der eigenwillige Gesang macht es nicht besser. Es mag ja sein, dass es Musikfreunde gibt, die mit dieser ungewhnlichen Art von Alternative-Rock etwas anfangen knnen, die PINK FLOYD-Verweise htten zudem tatschlich spannend sein knnen, wenn sie nicht so an den Nerven zerren wrden. Mehr als zwei Durchgnge kann ich mir von "Vafancuneo" nicht geben, da bekommt man ja Kopfschmerzen von. Eines muss man den Schweizern aber lassen, Band- und Albumname, sowie die Songtitel sind auf eine schrge Art und Weise schon irgendwie interessant. Alles andere ist einfach nicht mein Ding und ich bezweifel generell, dass die Jungs bei der Heavy Metal-Presse gut aufgehoben sind.
   
<< vorheriges Review
ELVENKING - The Pagan Manifesto
nchstes Review >>
CHIODOS - Devil


Zufällige Reviews