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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NOCTURNAL BREED - Napalm Nights
Band NOCTURNAL BREED
Albumtitel Napalm Nights
Label/Vertrieb Agonia Records
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Verffentlichung 11.03.2014
Laufzeit 64:18 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 7 von 15 Punkten
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NOCTURNAL BREED haben einen gewissen Ruf in der Metal Szene. Begrndet zum einen auf ihren durchaus unterhaltsamen Live Auftritten, aber auch durch ihr letztes Album "Fields Of Rot". Das liegt zwar schon satte 7 Jahre zurck, war aber durchaus ein Knaller vor dem Herrn. Eine derart durchgepeitschte Mischung aus Thrash Metal, Rock'n' Roll und rotziger Punk Attitde fand man nicht an jeder Straenecke. Nun liegt der Nachfolger mit dem Titel "Napalm Nights" vor. Das Quartett aus Norwegen lsst einen erst einmal staunen, denn wenn man die CD einlegt und die Spielzeit angezeigt wird, muss man tatschlich zweimal hinschauen. ber eine Stunde, und das Ganze verteilt auf 10 Songs. Naja, dass muss ja nicht gleich schlecht sein, aber nach dem ersten Durchlauf kann ich sagen, dass dies genau ein groer Schwachpunkt auf "Napalm Nights" ist. Dauerten auf dem Vorgnger Album die Tracks maximal vier Minuten, so versuchen sich NOCTURNAL BREED auf ihrer neuesten Scheibe darin, die einzelnen Songs auszubauen und zu verschachteln. Das geht meiner Meinung nach mchtig in die Hose. Natrlich gibt es immer noch Lieder wie "The Devil Swept The Ruins" oder auch "Trashiac", die all die Eigenschaften der Skandinavier wieder spiegeln, die man so geschtzt hat. Der Titeltrack mit einer Laufzeit von 13 Minuten ist das genaue Gegenteil. Vllig planlos wird da vor sich hin gefrickelt, dass man entnervt die Skip Taste drckt. Mir ist nicht so ganz klar, wohin die Reise von NOCTURNAL BREED hingehen soll, oder welche Beweggrnde sie hatten, ihren doch recht erfolgreichen Weg zumindest teilweise zu verlassen. "Napalm Nights" ist kein totaler Ausfall geworden, aber wer die Vorgnger Alben kennt, sollte diesen neuen Silberling mit Vorsicht genieen.
   
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