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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KYNG - Burn The Serum
Band KYNG
Albumtitel Burn The Serum
Label/Vertrieb Razor & Tie/Rough Trade
Homepage www.kyngband.com
Verffentlichung 18.04.2014
Laufzeit 45:56 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Das klassisch besetzte Rocktrio mit der seltsamen Schreibweise (von King?) kommt aus Sdkalifornien und hat ihr Debt "Trempled Sun" 2011 verffentlicht. Da es in der heimischen Rockszene gut angenommen wurde, schrieben die Burschen seitdem an neuen Songs, deren elf nun den Weg auf ihr zweites Werk gefunden haben. Auch die Top-Produzenten Andrew Alekel (u.a. Foo Fighters) und James A. Rota (Sound City) wurden auf das Trio aufmerksam und mischten ihnen einen knorrigen, furztrockenen Sound hin. Musikalisch wird eine Mischung aus traditionellem, amerikanischem Hardrock der Siebziger und Achtziger mit einem Schuss NWOBHM geboten. Die Stimme von Snger Eddie Veliz, der zudem noch die Klampfe bedient, erinnert mich in den hheren Lagen an die des jungen Ozzy, was auch musikalisch fr den Titelsong gilt. Allerdings ist der nicht exemplarisch fr das gesamte Album, das im Gros recht klassisch anmutet, das heit, es wird viel Wert auf Riffs, Soli und Druck gelegt. Kyng versuchen zudem, durch ein paar berraschungen etwas Abwechslung einzubringen. So lst im Endspurt bei "Sewn Shut" eine Flamenco Gitarre die Elektrische ab und "Faraway" wird mit verzerrtem Gesang serviert. Eingngige Melodien werden in der Info angekndigt, was bei mir hohe Erwartungen ausgelst hat, die jedoch nicht bei allen Songs erfllt wurden. Obwohl "In The Land Of Pigs" ein super Stck mit zudem tollen Text ist, fr mich mit Abstand das Highlight auf der Scheibe. Die brigen Stcke sind zwar auch recht gut gemacht und nett anzuhren, allerdings schleicht sich doch ein gewisses Ma an Langeweile ein und die Qualitt reicht noch nicht an Stil-Kollegen wie Mustasch oder Kyuss heran. Okay, das wre fr ein Zweitwerk vielleicht auch noch etwas viel verlangt. Und so einen dnnen, psychedelisch angehauchten Song wie "Paper Heart Rose" htte es meiner Meinung nach erst gar nicht gebraucht, denn der will so gar nicht zum dreckigen Rest passen. Also, Potential ist bei dieser jungen Band durchaus vorhanden, doch fr den ganz groen Wurf reicht es leider noch nicht. Aber aufs nchste Album freuen tu ich mich trotzdem.
   
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