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21. Mai 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

BLACK LABEL SOCIETY - Catacombs Of The Black Vatican
Band BLACK LABEL SOCIETY
Albumtitel Catacombs Of The Black Vatican
Label/Vertrieb Mascot Records/ Rough Trade
Homepage www.blacklabelsociety.com
Verffentlichung 04.04.2014
Laufzeit 44:32 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Dreieinhalb Jahre nach dem letzten, gefeierten Streich "Order of the Black", erscheint dieser Tage der direkte Nachfolger, denn rein musikalisch setzt "Catacombs Of The Black Vatican" genau da, wo "Order" endete. Im Gegensatz zum Booklet, welches ansprechend mit etlichen Totenschdel bedruckt ist, bietet auch dieses Album immer wieder Platz fr den gelassenen, weiseren Zakk, der ohne Probleme auch mal einen Schmachtfetzen, wie "Angel Of Mercy" raushaut, ohne mit Konsequenzen seiner mitgealterten Anhnger rechnen zu mssen. Wir haben ja schon in den letzten Jahren erlebt, dass die Truppe ruhigere, gefhlvolle Stcke gerne auch mit einer gewisser Theatralik und Pathos auf die Verffentlichungen packt. Stellvertretend fr diese Entwicklung stehen das countrylastige "Scars", sowie die Verbeugung vorm 50er-Jahre Rock 'N' Roll in Form des finalen "Shades Of Gray".
Natrlich kommen die typischen, stampfenden Riffrocker ebenfalls nicht zu kurz. Nach den ersten beiden eher durchschnittlichen und berproduzierten Nummern, bleibt "Believe" mit seinem BLACK SABBATH-Sound sofort hngen. Im spteren Gitarrensolo gibt der Frontmann alles und hat hier schon mal den ersten kleinen Hit am Start. Erst nach der zweiten Ballade wirft die Band dann schlielich noch etwas Holz ins Feuer, denn mit "Damn The Flood" und "I've Gone Away" haut man die beiden hrtestens und meiner Meinung nach auch besten Stcke raus. Hier punktet mal die dicke Produktion, denn die tiefen, brummigen Akkorde kommen nmlich richtig gut und da passt es auch mit dem Anteil an verzerrter Stimme. Letzteres sehe ich als kleines Problem an, denn bei einigen Nummern auf "Catacombs Of The Black Vatican" hrt man einfach, dass nachgeholfen wurde, und wenn es nur der bertriebene Hall an vielen Stellen ist. Klar, man knnte jetzt sagen, das gehrt bei BLS dazu, aber so saubere Aufnahmen wie hier, habe ich von den Jungs noch nicht gehrt.
Letztendlich lsst sich zusammenfassen, dass die Fans selbstverstndlich blind zugreifen knnen, denn wo BLACK LABEL SOCIETY draufsteht ist auch BLS drin. Ich sehe drei bis vier wirklich gute Stcke, einige solide Beitrge und drei bis vier schwchere, ja schon fast langweilige Ausreier nach unten. Daher reicht es nicht ganz fr eine zweistelligen Bewertung.
   
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