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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JACKSON FIREBIRD - Cock Rockin'
Band JACKSON FIREBIRD
Albumtitel Cock Rockin'
Label/Vertrieb Napalm Records
Homepage www.jacksonfirebird.com
Verffentlichung 18.03.2014
Laufzeit 35:45 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Es soll ja eine Menge Leute geben, die auf die Garagenschrammler The White Stripes aus Detroit, USA stehen. Mir ist das eher unverstndlich, auch wenn mich der Dokumentarfilm "It Might Get Loud" mit White Stripes-Chef Jack White schon beeindruckt hat. Wurde er dort doch von zwei anderen, ziemlich bedeutenden Gitarristen, nmlich Jimmy Page (Led Zeppelin) und The Edge (U2) durchaus ernst genommen und fr ebenbrtig angesehen. Zudem scheint sich White in der Historie des Rock ziemlich gut auszukennen. Trotzdem, in der Rockmusik sind mir zwei Leute, die nur mit Gitarre und Schlagzeug meinen auskommen zu knnen, um eine Band zu formieren, eher suspekt. Fr mich klingt das, was dabei rauskommt, letztlich immer irgendwie nach Proberaum und/oder Straenmusik. Schepperig, lrmig und irgendwann auch eintnig. Mag sein, dass das so gewollt ist. Aber ohne einen fetten Bass, das ist das Mindeste, rockt es nicht richtig. Da kann man mir erzhlen, was man will. Genau das Gleiche kann ich weitestgehend ber dieses australische Duo hier erzhlen, vielleicht mit dem Unterschied, dass der Nerv-Faktor bei diesen zwei Freaks aus Mildura (wo immer dieses Nest auch liegen mag) nicht so hoch ist wie bei den wei Gestreiften. Die musikalische Grundlage der zwei staubtrockenen Krachschuster ist eben etwas unkomplizierter und schpft aus so Traditionellem wie Blues, Bluesrock, Rockabilly, Rock 'n' Roll. Die Songs auf diesem Album haben durchaus Pep, die Stimme ist in Ordnung, es gibt kaum Ausflle und das Rock-Potential ist enorm. Jetzt noch einen coolen Bassisten und eine zweite Gitarre fr die geilen Soli dazu und die Feuervgel htten einen Platz auf meiner Agenda. So ist (war) es halt nur nett. Trotz nacktem Mdel auf dem Cover.
   
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