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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SABBATH ASSEMBLY - Quaternity
Band SABBATH ASSEMBLY
Albumtitel Quaternity
Label/Vertrieb Svart Records / Cargo
Homepage https://www.facebook.com/sabbathassembly
Verffentlichung 28.03.2014
Laufzeit 40:32 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 0 von 15 Punkten
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Au weia! Ich habe es ja immer befrchtet und jetzt ist es passiert. Mein persnliches Worst Case Szenario als Rezensent ist eingetreten. Ich muss ber die Platte schreiben, die ich niemals freiwillig auch nur mit spitzen Fingern anfassen wrde und schon gar nicht aus freien Stcken anhren. Denn ich bin weder im Club bibeltreuer Christen noch in der Church Of Satan, ich hre weder Litaneien noch Liturgien oder wie das heit. Geschweige denn Opern. Ich gehe auch nicht in die Kirche und auch schwarze Messen und nchtliche Treffen auf Friedhfen sind nicht so mein Ding. Und als Biertrinker, Fuballfan und Metaller bin ich ungefhr so esoterisch-spirituell veranlagt wie ein Treppengelnder. Darber hinaus kann ich auch nichts mit noisigen Krachschustern wie Sunn O))) oder verwandtem Drone-Gerumpel anfangen. Kurz, hier schreibt der falsche Mann ber ein Ding, das ihm rein musikalisch krperliches Unwohlsein mit Hang zum Brechreiz verursacht. Jodelnde Frauenstimmen, irgendwelche gezupften Gitarren, mal ein paar Keyboards im Hintergrund, dazwischen ab und zu ein wenig Krach und eine Menge Geslze ber Satan, Jesus, die Apokalypse und hnlich Unverdauliches. Als Soundtrack zum Begrbnis von Herrn Lemouchi (R.I.P. anyway) mag das ja noch taugen, fr mich ist das vllig unhrbar. Ich verstehe den Zweck dieser Produktion nicht, aber es gibt ja unter der schpferischen Klasse genug Leute, die meinen, Kunst ist vor allem dazu da, dem Normalsterblichen so heftig wie mglich auf die Nsse (einer der Protagonisten heit tatschlich auch noch Dave Nuss ...) gehen zu drfen. Es mag ja Leute geben, die damit viel anfangen knnen. Die sollen sich daran laben und meinetwegen Lobeshymnen darber schreiben. Fr mich ist das hier nach dem Beispiel eines sehr bekannten Rockmagazines die Arschbombe des Monats, vielleicht sogar des Jahres. Und jetzt her mit "Maximum Satan" von Annihilator. Da machen Hlle, Tod und Teufel wenigstens noch Spa.
   
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