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27. November 2014 - Uhr
 
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CANNIBAL CORPSE - Gore Obsessed
Band CANNIBAL CORPSE
Albumtitel Gore Obsessed
Label/Vertrieb Metal Blade
Website www.cannibalcorpse.net
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Alles beim alten im Hause der Kannibalen! Das war so einer meiner ersten Gedanken beim Hren der neuen Cannibal Corpse - Scheibe "Gore Obsessed". Und dieser Eindruck sollte beim weiteren Genuss (und das ist es!!) des Teils immer wieder besttigt werden. Whrend viele Bands sich unter dem dnnen Deckmntelchen der sog. "Weiterentwicklung" immer weiter von ihren Wurzeln entfernen und dabei sich selbst und die Fans verraten bleiben unsere Lieblings Death Metaller weiterhin ihrer Linie treu und das ist gut so! Wir brauchen solche unverrckbaren Felsen in der Brandung des Kommerz und des Ausverkaufs! Heute vielleicht dringender als je zuvor... Aber was heit "Alles beim alten" denn in diesem Falle konkret? Beim Einlegen der CD fllt einem zuerst mal die nicht gerade ppige Spielzeit von knappen 39min auf. Nicht eben viel, aber fr eine Knppel-Platte durchaus normal, wie ich meine. Direkt ans Eingemachte, oder besser, an die Eingeweide, geht es mit dem ersten Song "Savage Butchery". Innerhalb von knackigen 1:50min werden sofort alle Whimps und Posers in die stinkigsten Abgrnde von Nachbars Komposthaufen befrdert, wo sie schlielich hingehren. Schon der Titel macht klar, dass sich auch bei den Lyrics nichts verndert zu haben scheint. Schnappt euch mal euer verstaubtes Englisch-Wrterbuch und geht die restlichen Tracks durch, da kommt Freude auf! Auch wenn man sich hier und da ein verschmitztes Grinsen kaum verkneifen kann, aber Blood `n Gore ist mir allemal lieber als irgendwelcher gesellschaftskritischer oder pseudolyrischer Mll! Musikalisch geht man nach wie vor keine Kompromisse ein, es wird geprgelt bis der Putz von der Wand fllt! Aber das alles so dermaen technisch versiert, dass es eine helle Freude ist, diesem Gewitter zu lauschen. Man achte nur mal auf das herrliche Stakkato-Drumming und die (wie immer) famose Gitarrenarbeit, Respekt! Als Anspieltipp sei hier nur kurz "Mutation of the Cadaver" genannt. Aber trotz der grtenteils schnellen Ausrichtung der Lieder wird die Chose immer mal wieder durch "langsamere" Passagen aufgelockert, auch wenn ein solches Attribut im Falle von Cannibal Corpse eher mit Vorsicht zu genieen sein drfte. Zu den gemigteren Momenten von "Gore Obsessed" gesellen sich auch ab und an richtig geile Groove-Parts, wie zum Beispiel in "Compelled to lacerate" und besonders im vorletzten Stck "When Death replaces Life". Da wackelt selbst die Omma frhlich mit dem Kopf. Oder macht die das immer...? Hm. Tja Leute, eine Lehrstunde in lupenreinem Death Metal haben wir hier also vor uns und wer immer noch den Barnes'se Chris vermisst ist wirklich selber Schuld!! Mir gefllt die Leistung vom "Corpsegrinder" mittlerweile wesentlich besser als die seines Kollegens. Mr. Fisher grunzt und schreit sich die Seele aus dem Leib und das live bekanntlich noch heftiger als im Studio. Beim Coverartwork muss man (schon wieder) leichte Abstriche machen, an die alten kommen die ja schon lange nicht mehr ran. Fr den Index sollte es aber trotzdem reichen, Ehrensache! Cannibal Corpse werden sich mit dem neuen Output vermutlich keine oder kaum neue Fans bescheren, aber warum sollten sie auch?? Die Anhngerschaft ist gro und treu, das soll den Jungs erstmal einer nachmachen.
   
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