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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DONNIE VIE - Goodbye Enough Znuff
Band DONNIE VIE
Albumtitel Goodbye Enough Znuff
Label/Vertrieb Live Wire / Cargo Records
Homepage www.donnievie.com
Verffentlichung 14.03.2014
Laufzeit 49:11 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 6 von 15 Punkten
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"Goodbye Enough Znuff" jst ein Akustik-Album des ehemaligen (?) Enuff Z'Nuff-Frontmannes und Songwriters Donnie Vie. Die Truppe ist nie so richtig aus dem Quark gekommen und dmpelte selbst Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger, als die Sleaze-Welle vom Strip in L.A. auf dem Hhepunkt angekommen war, eher immer im hinteren Mittelfeld. Zahlreiche halbgare Comebacks folgten. Mehr als zu Achtungserfolgen kam es nie und das trotz einiger vielversprechender Anstze. Genau das hrt man auch auf dieser "akustischen Nachlese" die den Vergleich zu hnlich gelagerten Verffentlichungen von beispielsweise Mike Tramp (White Lion) oder David Coverdale (Whitesnake) leider deutlich verliert. Das Ganze liegt neben den meist wenig schmissigen Songs vor allem an der mittlerweile sehr runtergekommenen Stimme Vies. Dieser klingt teilweise wie ein ausgeleiertes Kassetten-Tape auf drei Promille. Einen gewissen Charme mag das ja noch haben, aber insgesamt ist das zu wenig um Musikfreunde hinterm Ofen vor zu locken. berhaupt klingt die ganze Chose auch mehr nach einem in einem rauchigen Pub aufgezeichneten Liederabend eines Strassenmusikers als nach groer Karriere-Retrospektive. Interessant sind allenthalben die teilweise eingestreuten Anekdoten zur Entstehung einzelner Songs. Teilweise begleitet wird Vie im brigen von Baz Francis (Magic Eight Ball). Der Verkaufsversion soll zudem eine opulente DVD mit diversen Live-Clips und hnlichem beiliegen. Nun denn...
Nicht nur musikalisch sondern auch visuell werden Enuff Z'Nuff offensichtlich zu Grabe getragen, was neben dem Titel auch das Cover-Artwork beweist. Songs herauszuheben fllt schwer, zumindest ist kein vlliger Rohrkrepierer dabei. Allenfalls das mitreissende "These Daze" verdient so etwas wie hhere Weihen. Auch die Melancholie in "Rainy Days" ist greifbar, aber das wars dann auch schon ber weite Strecken.
Fans der Sleazer mit dem (programmatischen?) Namen sollten mglicherweise ein Ohr riskieren, alle anderen verpassen nicht viel. Aber ein neues Album des Herrn Vie soll in der Mache sein. Man darf gespannt sein...oder auch nicht. Stichwort: "Stimme"!
   
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