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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STREAM OF PASSION - A War Of Our Own
Band STREAM OF PASSION
Albumtitel A War Of Our Own
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.streamofpassion.com/
Verffentlichung 19.04.2014
Laufzeit 59:00 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Es gibt wahrscheinlich kaum ein Genre im Metal in dem mehr unsinnige und unntige Platten in den letzten Jahren herausgekommen sind als im Symphonic Metal Bereich mit weiblichem Gesang. Nachdem Nightwish vor Jahren den Boom auslste, meinte jede auch nur im Ansatz talentierte Sngerin in diese Kerbe einschlagen zu mssen mit dem Ergebnis, dass es eine Schwemme an mittelmigen bis unterirdischen Bands und Platten in dem Sektor gab, die selbst bei Hardcore Fans fr Kopfschtteln sorgten. Diese Schwemme sorgte bei mir dazu, dass ich mich eine Zeit lang komplett geweigert habe mich mit dieser Art von Musik auseinanderzusetzen und das obwohl ich ein riesiger Fan von Liv Kristine und Lacuna Coil usw. war und noch immer bin. Mit ein wenig Abstand ist es dann in den letzten Jahren wieder etwas besser geworden, so dass ich dem Bereich wieder eine Chance gegeben habe. Deshalb war ich jetzt gespannt auf die neue Platte von Stream of Passion und was soll ich sagen "A War Of Our Own" ist eine Platte, die mich durchaus berzeugt hat. Die niederlndische Band mit der aus Mexiko stammenden Frontfrau Marcela Bovio hat dabei ein gute Mischung aus gutem Metal und melancholischen Parts gefunden. Die Melodien sind alle sehr eingngig und die Songs ausgefeilt. Die Atmosphre der Platte ldt dazu zu ein bei einem Glas Rotwein auf dem Sofa zu verweilen. Zeitweise knnte es ein Grad hrter sein. Marcela Bovio setzt ihre Stimme geschickt und sehr gefhlvoll ein. Oft hat man bei solchen Bands das Problem, dass der weibliche Gesang nahezu penetrant dominant ist. Nicht in diesem Fall, bei dem man sich deshalb zum Glck auch keine Sorgen um die Glser im Schrank machen muss. Fast wre das Album gar nicht zustande gekommen, nachdem sich die Band von ihrer Plattenfirma getrennt hatte. Nur durch den Einsatz und die Hilfe einer Crowd Funding Kampagne konnte das Album doch noch verwirklicht werden. Die Fans, die Stream of Passion untersttzt haben, knnen, wie ich finde, mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Kompositionen sind kreativ und durchdacht. Man merkt der Stimmung des Albums tatschlich an welchen schwierigen Weg es hinter sich hat. Die Untersttzung beim Songwriting durch Keyboarder Daniel Cardoso von Anathema war dabei sicher hilfreich. "A War Of Our Own" ist ein solides Symphonic Metal Album geworden. Zwar wird es wohl nicht als absolutes Highlight in die Female Voice Geschichte eingehen, aber eben auch nicht qualitativ im unteren Mittelma versinken. Fans von Epica, Xandria, Krypteria usw. sollten mal reinhren.
   
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