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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MALEVOLENT CREATION - Warkult
Band MALEVOLENT CREATION
Albumtitel Warkult
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage malevolentcreation.cjb.net
Verffentlichung 28.06.2004
Laufzeit 43:21 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Zwei Jahre nach dem grandiosen berhammer "The Will to kill" melden sich MALEVOLENT CREATION zurck. In brutalst-knackigem Soundgewand, fr dessen Mix Jean Francois Degenais von KATAKLYSM zustndig war, was man in den (wenigen) melodischen Parts auch hren kann, ballert dem erfreuten Rezensenten ein Album entgegen, das sich thematisch komplett mit dem Krieg beschftigt, wie der Titel "Warkult" schon vermuten lsst. Auch das an die Panzerdivision MARDUK erinnernde Cover lsst hier keine Zweifel zu. Der als Intro fungierende schleppende "Dead March" geht kurze Zeit spter schlssig in den ersten "richtigen" Song "Preemtive Strike" (schnen Gru an George Dabbel-Juh!) ber, dessen erster Vocal-Einsatz nicht wie beim Vorgnger "Attack!!!" lautet, sondern "Striiiiiiike!!". Neben kurzen melodischen Einschben gibt es hier direkt ohne Kompromisse voll eins in die Fresse, was sich auch in den folgenden beiden Tracks nicht wesentlich ndert. "Supremacy through Annihilation" bietet neben einem Solo auch einen schn bangfreundlichen Part, whrend "Murder Reigns" von vorne bis hinten fast nur durchblastet, Hut ab vor dem Mann am Schlagzeug, der im brigen der zurckgekehrte Dave Culcross ist! Die erste Verschnaufpause in diesem Death Metal-Inferno folgt mit "Captured", das im Midtempo angelegt das bisher abwechslungsreichste Stck auf "Warkult" ist. Im ausgewogenen Wechsel zwischen Blasts und Groove folgt "Merciless", dem die "Section 8" folgt, in welcher satte fnf Minuten verhltnismig langsam agiert wird. Mit "On the Grounds of Battle" schliet sich das meiner Meinung nach schwchste Stck an, das mit seinen beinahe melodischen Growls und dem "hymnenhaften" Charakter einfach etwas langweilig ist. Eine Todes-Walze nach Ma ist dann aber wieder "Tyranic Oppression", in dem die Doublebass den Blast-Ausbrchen willkommene Gesellschaft leistet. Nach "Ravaged by Conflict" kommt noch das recht eingngige "Shock and Awe", das durch seinen Mitschrei-Refrain und hohen Mosh-Faktor live bestimmt ordentlich rockt. Zum Abschluss des Gemetzels gibt es fr den Old School-Fan noch ein Hobbs Angel Of Death-Cover in Form von "Jack the Ripper".
Fazit: MALEVOLENT CREATION beweisen mit dem "Warkult" mal wieder aufs Eindruckvollste, wer im Death Metal die Lederhosen anhat, und auch wenn die Klasse vom Vorgnger "The Will to kill" nicht ganz erreicht wird, so komme ich dennoch nicht umhin, eine uneingeschrnkte Sauf-, h, Kaufempfehlung auszusprechen!
   
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