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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE INTERSPHERE - Relations In The Unseen
Band THE INTERSPHERE
Albumtitel Relations In The Unseen
Label/Vertrieb Long Branch Records / SPV
Homepage www.theintersphere.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/theintersphere
Verffentlichung 07.03.2014
Laufzeit 45:55 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Wenn eine deutsche Band aus Mannheim mit "Relations In The Unseen" bereits zum vierten Mal eine Platte von mir vollkommen unbemerkt herausbringt, sollte ich mich mal ernsthaft fragen, was ich den ganzen Tag so treibe. THE INTERSPHERE spielen nmlich genau die Art von Alternative Rock, den ich einfach toll finde.
Die Scheibe zeichnet sich durch eine hohe Eingngigkeit und unglaublich gute Melodien aus. Als Besonderheit spricht Snger und Gitarrist Christoph Hessler davon, dass die Stcke aus dem Gesang heraus entstanden sind und erst danach die Musik drum herum gestrickt wurde. Vielleicht rhrt es daher, dass ich beim allerersten Durchlauf ein bisschen den Eindruck habe, dass die wirklich starke Stimme von Hessler etwas im Vordergrund steht. Das legt sich aber mit der Zeit, denn mehr und mehr beeindrucken auch die warme und klangliche Flle und die groartige Instrumentenarbeit. Nicht zufllig muss ich daher bei dem Quartett relativ schnell an Bands wie Dredg oder Coheed And Cambria und hnliche denken. In jedem einzelnen Song steckt ein hohes Ma an Kreativitt und ein hervorragender Sinn fr kleine berraschungen, die den Hrer nicht berfordern, sondern vielmehr positiv berraschen. Dieser Umstand fhrt nicht zuletzt auch dazu, dass man sich "Relations In The Unseen" immer und immer wieder anhrt. Die Produktion, an der Hessler federfhrend mitbeteiligt war, wirkt zu Beginn noch sehr poppig und etwas glatt, jedoch lassen einen die Tonfolgen einfach nicht mehr los und die Ohrwrmer fangen an, sich richtig im Kopf festzusetzen. Man entdeckt von Durchlauf zu Durchlauf immer mehr Kleinigkeiten, welche das Album von mal zu mal grer werden lassen und ganz nebenbei beweisen, dass hier fr simplen Radiorock einfach viel zu viel geschieht und zu gute Arbeit abgeliefert wird. Auffllig ist auch die Ausgewogenheit der einzelnen Nummern zueinander. Die Dramaturgien ergeben ber die Lnge gesehen eine sehr angenehme Amplitude, wann die Songs mit mehr Hrte versehen werden und wann ein Lied eher in Richtung Ballade geht. So wirkt das Gesamtwerk noch einmal ausgewogener und besser aufeinander abgestimmt.
Mit "Relations In The Unseen" bewerben sich THE INTERSPHERE nachhaltig nicht nur bei mir fr grere Beachtung. Jeder, der die Musik von Dredg, Biffy Clyro oder auch Chevelle nur halbwegs gut finden sollte, wird nicht minder begeistert sein von THE INTERSPHERE.
   
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