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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NIHILO - Dum Spiro Spero
Band NIHILO
Albumtitel Dum Spiro Spero
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.nihilo.ch
Verffentlichung 07.03.2014
Laufzeit 54:15 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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NIHILO sind daheim in der Schweiz sicher etwas Besonderes. Die Jungs aus Bern sind seit zehn Jahren dabei und servieren recht dsteren Death Metal, welcher sich berwiegend an der alten Schule orientiert. Nach dem Erstling "Concordia Perpetua" und drei EPs wird es zum Jubilum Zeit fr Nachschub ber die volle Distanz. Auf "Dum Spiro Spero" geht es weder um groe Experimente noch um Spamusik, denn die neun Stcke drhnen verhltnismig dreckig aus den Boxen und bermitteln negative Atmosphre am laufenden Band. Viele Kapellen, die sich sich dem Sound der frhen 90er-Jahre verschrieben, verstehen ihre Musik als Huldigung und sind selber richtige Fans. Das mag auf NIHILO auch zutreffen, aber man kauft der Band zu jeder Zeit ab, dass sie ihre echte Wut in musikalischer Form zum Besten geben.
Wie schon gesagt, einen Originalittspreis gewinnen sie sicher nicht, auch wenn vereinzelte Ausflge in die Doom-Ecke oder gar zum Grind-Gekloppe vorhanden sind. Nach ein paar Durchlufen bleiben die Stcke aber ganz gut hngen und das will schon was heien bei dieser riesigen Anzahl an Todesblei-Verffentlichungen der letzten Wochen. Trotz der handvoll monotoner Passagen, die einfach dazu gehren, muss man sagen, dass die Jungs in Bezug auf die gesamte Scheibe relativ abwechslungsreich zur Sache gehen. Die Growls varieren, die Geschwindigkeit ndert sich ebenfalls oft genug, ein paar Melodien gibt es tatschlich auch und das mit dem groen Finale ein unglaublich fieses, titelgebendes 20-Minuten-Monster wartet, welches sogar mit akustischen Gitarren und psychedelischen Momenten aufwartet und mit einer brutalen Langsamkeit so ziemlich alles niederwalzt, htte man auch nicht geahnt. Ein groartiger Abschluss einer wirklich ordentlichen Scheibe. Da es zwei Fllstcke gibt, die mich nicht umgehauen haben, stehen unterm Strich verdiente zehn Punkte. Ach ja, da htte ich doch fast vergessen zu erwhnen, dass ich das Covermotiv richtig geil finde!
   
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