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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SCARECROW N.W.A. - Transgression
Band SCARECROW N.W.A.
Albumtitel Transgression
Label/Vertrieb Noisehead Records/ CMS
Homepage www.scarecrow.at/?
Verffentlichung September 2013
Laufzeit 60:38 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Mit Versptung kommt meine Besprechung zum aktuellen Album der sterreicher "SCARECROW N.W.A.". Die Verzgerung hat mehrere Grnde. Ich habe das Rezensionsexemplar erst vor ein paar Wochen bekommen und nach dem ersten Antesten, hatte ich ehrlich gesagt nicht so unheimlich viel Bock, mich mit der Scheibe zu beschftigen. Aber der Tag musste kommen und jetzt nach mehreren Durchlufen kann ich der Band in jedem Fall bescheinigen, dass sie technisch gesehen einiges drauf haben. Vier Jahre nach dem Vorgnger "Ishmael", wurde der Sound ohne Keyboarder und mit der zweiten Gitarre von Gsputi, entscheidend verndert. Auf "Transgression" zelebriert die Band schwedisch geprgten Death Metal, welcher allerdings mit allerlei spartenfremden Elementen aufgepeppt wurde. So finden sich oft neoklassische Gitarrenlufe wieder, die eher dem pompsen Power Metal zuzuordnen sind, weiter gibt es auch etliche interessante Ryhtmusspielereien zu entdecken. Da sticht besonders das Schlagzeugspiel bei "Technology Of Death" heraus. Die meisten der acht Stcke sind verhltnismig komplex gestaltet und wollen nicht direkt hngen bleiben, daher kann ich nur empfehlen, ein bisschen Zeit zu investieren. Die Wechsel zwischen harten Moshparts und melodischen Gitarrenlufen, verhalten sich hnlich zu dem mal sehr angepissten, abwechslungreichen Gebrll und dem an anderer Stelle etwas zu dnnen Klargesang von Frontmann Bernd (z.B. in "Resurrection"). Alles wirkt anfangs ein wenig konfus, doch nach und nach erkennt man die doch recht originellen Strukturen der Songs.
Wer sich nicht scheut, mal ber den Tellerrand zu schauen und auf ordentlich produziertes, modernes Todesblei steht, darf gerne mal ein Ohr riskieren. Mir war es letztendlich etwas zu viel Gefrickel, abgesehen davon sind mir die Gitarren zu laut abgemischt, was zur Folge hat, dass das Schlagzeug hin und wieder ein bisschen absuft. Aber das ist ein rein subjektiver Eindruck. Den vllig gegen den Strich arrangierten, nervigen und viel zu langen Bonustrack "Scarecrow's Song" blende ich bei meiner Bewertung mal aus.
   
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