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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WISHBONE ASH - Blue Horizon
Band WISHBONE ASH
Albumtitel Blue Horizon
Label/Vertrieb Solid Rockhouse Records / Intergroove
Homepage wishboneash.com
Verffentlichung 28.02.2014
Laufzeit 59:02 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die Klubtour, die Wishbone Ash erst krzlich durch etliche deutsche Stdte gefhrt hat, kann schon fast als Triumphzug bezeichnet werden. berall ausverkaufte Huser und ein begeistertes Publikum, das beileibe nicht nur aus lteren Semestern bestand, welche Wishbone Ash damals in einer lange vergangenen Jugend entdeckt hatten. Auf dieser Tournee wurden neben den zahlreichen alten Klassikern auch zwei Stcke vom neuen Album "Blue Horizon" prsentiert, die sich wie selbstverstndlich, quasi organisch in das Set einfgten. Das lsst natrlich fr die aktuelle CD auf Kontinuitt und gleich bleibende Qualitt hoffen, aber ganz so ist es nicht mit dem neuen Output. Denn es fllt auf, dass praktisch kein einziges Stck vom groen Meister Andy Powell selbst geschrieben ist, sondern von den anderen Mitgliedern der Band und sogar von 'Externen'. Das fhrt dazu, dass nicht jeder Song die typischen Trademarks von Wishbone Ash hat, bei eher seichten Songs wie "Strange How Things Come" denkt man an America oder die Eagles, bei "Way Down South" gibt es leichte Parallelen zu Blue yster Cult in ihrer doch sehr kommerziellen "Mirrors"-Phase" und sogar Country-, Jazz- und Westcoastklnge sind stellenweise auszumachen. Dazu kommt noch etwas Blues und eine Prise dezenter Hardrock, aber wenn man meint, damit wre die Konfusion perfekt, so ist das eine Tuschung. Die Fhigkeit der Band, das alles zu einer stimmigen Einheit zu verschmelzen und das jederzeit vorzgliche Spiel der beiden Gitarristen sowie eine sehr entspannte Grundstimmung machen aus "Blue Horizon" ein Album, das sich in der Diskografie der Band nicht verstecken muss. Und die letzten beiden jeweils ber sieben Minuten langen Stcke "Blue Horizon" und "All There Is To Say" liegen mit teils sehr vertraut klingenden Licks und Riffs dann wieder ganz auf der Linie der glorreichen Siebziger Jahre. Das gibt den vielen alten Fans der Gruppe das Gefhl zurck, dass ihre Lieblinge sich letztlich doch treu bleiben. Fazit: Die Legende lebt und ist seit einigen Jahren so frisch wie schon lange nicht mehr.
   
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