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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEAD SHAPE FIGURE - Opus Victoria
Band DEAD SHAPE FIGURE
Albumtitel Opus Victoria
Label/Vertrieb Eternal Sound / New Music Distribution
Homepage www.deadshapefigure.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/deadshapefigure
Verffentlichung 21.02.2014
Laufzeit 40:45 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Seit 2003 machen die finnischen DEAD SHAPE FIGURE die Bhnen bereits unsicher. Neben einigen EPs, Demos und zwei bereits verffentlichten Alben ist "Opus Victoria" schon das dritte Langeisen der Jungs aus Helsinki.
Dabei frage ich mich, ob es bei der Scheibe nur mir so geht, oder ob noch mehr Leute den Eindruck haben, dass vor allem die Gitarrenarbeit das Aushngeschild des finnischen Fnfers ist? Bei dem Mix aus Heavy Metal und einigen Melodic Death Anleihen, den DEAD SHAPE FIGURE auf ihrem dritten Album loslassen, sind es jedenfalls die Riffs und Soli, die mich hier mehr vom Hocker reien, als es der Frontmann tut. Und da wird's auch schon knifflig. Die Stimme von Galzi Kallio einzuordnen, ist ein schwieriges Unterfangen. Einerseits klingt das wie gewollt und nicht gekonnt, weder Fisch noch Fleisch, nix Halbes und nix Ganzes. Andererseits steckt da viel Variabilitt hinter und die Fhigkeit, richtig Druck auf das Zwerchfell zu erzeugen. Zudem erinnert mich Kallios tiefe Gesangsstimme irgendwie an Gesang aus den Achtziger Jahren. Mit diesem Gemenge ist es also eher streitbar, ob die Stimme so gut ist, und drfte am besten mit "Geschmackssache" erklrt werden.
Wie schon erwhnt macht die Gitarrenarbeit dafr umso mehr Spa. Das ist nichts sonderlich kompliziertes oder ausgefallenes, was die beiden xte da machen. Aber egal, was die beiden Gitarristen Silver Ots und Juhani Ilari Flinck anpacken, es gibt keinen Moment auf "Opus Victoria", wo man nicht merkt, wie durchdacht die Linien hier sind. Der Ohrwurmcharakter mancher Tracks einerseits, die Harmonien und die Passgenauigkeit andererseits sind stark. Zustzlich wird noch mit verschiedenen Effekten gespielt, um die immer mal wieder eher gewhnlichen Momente aufzubrechen und vielleicht auch bekannten Riffs in ein neues Gewand zu packen. Das funktioniert und lsst mich mit einem positiven Gesamteindruck zurck.
Wer sich ein genaueres Bild machen mchte, dem seien die Anspieltipps "Epimenides" und "Fake Kings Day" ans Herz gelegt. Freunde von gemigten Soilwork oder rockigeren Sentenced drften sich hier angesprochen fhlen.
   
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