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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DYNAZTY - Renatus
Band DYNAZTY
Albumtitel Renatus
Label/Vertrieb Spinefarm Records / Soulfood
Homepage www.dynazty.com
Verffentlichung 28.02.2014
Laufzeit 48:48 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Das ist wieder mal so eine Scheibe, die mir den Rezensentenjob so richtig verleidet. Denn freiwillig wrde ich mir den neuen Output von Dynazty wohl eher nicht anhren. Das Dilemma: Auf der einen Seite rockt das Ding sehr ordentlich, auf der anderen Seite verwssert beispielsweise der ppige Gebrauch von kitschigen slichen "Casio-Keyboards" die ganze Chose so sehr, dass sie mir Zahnschmerzen bereitet wie der Genuss von zu vielen Sigkeiten. Wie kann ich also der Band und ihrer Musik wirklich gerecht werden? Es ist ja eindeutig, dass die fnf schwedischen Jungs absolut fhige Musiker sind und dass Nils Molin eine mehr als brauchbare Stimme besitzt. Und die Yngwie-Malmsteen-Gedchtnis-Gitarrensoli in manchen Stcken sind auch nicht zu verachten. Aber das ist alles so berfrachtet und drckt dich mit all dieser Riff- und Keyboardgewalt und dem heroischen Gesang total an die Wand. Die Pose steht ber der Aussage und all der Dreck, die Rebellion, das Erdige, die Zwischentne, was fr mich immer noch das Wesentliche im Rock 'n' Roll ausmacht, verschwinden unter einem meterdicken Hochglanz-berzug aus Pomp, Pathos und hochgefahrenen Klangreglern. Es gibt Leute, die so etwas lieben, sonst htten Bands wie Nightwish, Sabaton oder Rhapsody Of Fire nicht so einen Erfolg. Und die werden auch sicher dieses Album gut finden. Mir aber bleibt nur brig, mich letztlich da raus zu halten und halbwegs neutrale neun Punkte zu vergeben.
   
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