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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PORTERVILLE - Staffel 1  Folge 01 - 06
Band PORTERVILLE
Albumtitel Staffel 1 Folge 01 - 06
Label/Vertrieb Folgenreich / Universal
Homepage www.universal-music.de/porterville/home
Alternative URL www.psychothriller.de/porterville
Verffentlichung 2013
Laufzeit 645 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
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"Porterville" klingt etwas nach "Smallville" und einem Mbelhaus! Es ist jedoch eine neue Hrbuchreihe die auf drei Staffeln begrenzt ist und mit sechs Episoden pro Staffel wohl bestckt ist.
Auf zwei Mp3 CDs - die Zeiten von Audio-CDs bei Hrbchern sind echt vorbei - gibt es mit jeder Folge einen anderen Sprecher und Autor.
Kommen wir zur Geschichte:
Porterville ist eine Stadt irgendwo in den USA, abgeschottet von der Auenwelt, geleitet von einem Brgermeister der lebt und agiert wie ein Diktator. Diese Dystopie spielt wenige Jahre in der Zukunft. Man hat die Stadt unter einen Schutzschild gepackt und hat Angst vor "drauen" und kann gar nicht sagen was es ist. Die Menschen leben in einer Mischung aus "DDR" und "1984" mit SS / Stasi - artigen Einsatztruppen. Man ist abgeschottet und bekommt in der Schule bestimmte Verhaltensweisen indoktriniert. Jungs und Mdels haben kaum Kontakte und werden wenn sie alt genug sind verheiratet wie das die Verantwortlichen fr richtig halten. Erdbeben, allgemeine Ressourcenknappheit und eine zhe Kferart die aus dem Boden kommt machen den Menschen das Leben schwer. Gutes Essen ist knapp, vieles ist eine knstliche Pampe genannt Supreme der Nhrstoffe zugefhrt wurden. Das erinnert spontan an den Oldie Sci-Fi Streifen "Soilent Green". Auch Elemente von "Lost" und anderen Gruselserien sind sicherlich zu finden.
Nachdem man sich mit der jungen Emily Prey (Der Nachnamen heit auf Deutsch Beute..) in der ersten Geschichte in die Stadt eingefunden hat, springt die Handlung in den folgenden Episoden von der Vergangenheit (Wie entstand die Diktatur?) bis hin zu einer Gruppe von US-Studenten die eine unbekannte spanische Kolonie finden wollen oder einem Mann der von der NSA angeworben wird und in einer Art "Cube" Geschichte mit "Twilight Zone" Elementen steckt. Regel Nr.1 ist: Niemals zu viele Informationen dem Hrer preis geben.
"Porterville" ist spannend - keine Frage! Die vielen Rckblicke und "Handlungsverschleppungen" nerven aber bei den letzten Folgen. Besonders dann wenn man wei wie es weitergeht aber der Protagonist nicht. Bei einem Attentat wei der Hrer das es nicht klappen wird, aber man muss trotzdem alles hren nur um zu wissen wer die Tter verraten wird. Das ist etwas de!
Ansonsten ist die Reihe sehr spannend und wirklich die Hrbuchmischversion oben genannter Serien.
Ich habe mich schon nach ein paar Folgen ertappt zu spekulieren wie es weiter geht und was hinter der einen oder anderen Information steckt. Hoffentlich ist die Auflsung besser als bei "Lost". Immerhin ist hier eine drei Staffel Begrenzung was bei eben erwhnter US-Serie auch geholfen htte.
Fr mich ist diese doch neuartige Reihe eine tolle Sache die anders als reine Hrbcher und Hrspiele ist. Durch die wechselnden Sprecher ist man auch nicht verdammt wie bei Bchern fr sich persnlich eine unangenehme Stimme ber die gesamte Laufzeit zu ertragen!
Aber man hat Topsprecher von Hollywoodstars an Bord die sich lohnen:
Simon Jger (u.a. Matt Damon), Benjamin Vlz (u.a. Keanue Reeves), Luise Helm (u.a. Scarlett Johansson) und Charles Rettinghaus (u.a. Robert Downey Jr.).
Ich bin sehr gespannt auf Staffel 2.
Fazit: Top mit sehr kleinen Makeln!
   
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