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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

COCHISE - 118
Band COCHISE
Albumtitel 118
Label/Vertrieb Metal Mind Records
Homepage stillalive.cochise.pl
Verffentlichung 24.02.2014
Laufzeit 53:45 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Wenn ich von singenden Schauspielern in der Rockmusik lese, fallen mir mit Schrecken immer zuerst die deutschen Knarz- und Kndeltenre Westernhold und Grhlemeyer ein. Oder wie die heien. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Auch den polnischen Cochise steht ein so Darsteller mit Namen Pawel Malaszynski vor, aber zu meiner Erleichterung bewegt er sich doch in etwas ertrglicheren stimmlichen und musikalischen Fahrwssern. Mit seiner Band widmet er sich zum grten Teil dem Erbe des Grunge, vor allem die depressiven Alice In Chains scheinen ein wesentliches Vorbild der Gruppe zu sein. Leider erreichen Cochise nicht die emotionale Tiefe, die verstrende Magie dieser Truppe und auch das Songwriting kommt an deren Klasse nicht heran. Es klingt alles ganz nett, kommt aber selten richtig in Fahrt. Es scheint dann halt doch ein bisschen so zu sein, dass ein Schauspieler mit seinen Mitspielern versucht, etwas darzustellen, das seinen Hhepunkt in einer inzwischen recht weit zurck liegenden Vergangenheit hat. Mit den "Big Four" Nirvana, Soundgarden, Pearl Jam und Alice In Chains ist aber schon lngst alles zu dieser Musikrichtung gesagt. Und auch mystische Erklrungsversuche zum Albumtitel und der Schlusstrack "Little Witch", bei dem die Herren Jim Morrison und Glenn Danzig Pate stehen, bringen die Scheibe nicht ber ein recht durchschnittliches Niveau heraus. Darber hinaus gibt es nicht wenige Leute, die meinen, Grunge sei schon lange tot. Ich neige dazu, ihnen zuzustimmen.
   
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