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Die finnischen Metal Superstars von Nightwish haben auf ihrem fünften Studioalbum "Once" den Weg des Vorgängers beibehalten, aber auch Neuerungen eingebaut. Schlau, so werden alte Fans nicht vergrault und neue Fanschichten erschlossen: Allgemein fällt auf, dass Tarja Turunen etwas tiefer, nicht mehr ganz so opernartig singt. So könnten Metalfans denen die Stimme nie ganz grün war auch mal wieder ein Ohr riskieren! Die Orchestrierung welche vom "London Session Orchestra" eingespielt wurde hat noch etwas mehr Klasse und Raum als auf "Century Child". Trotzdem ist Emppu Vuorinens Gitarre fett im Vordergrund wenn es songdienlich ist, so dass einige Songs einen größeren Metaltouch als früher haben (ich sage nur "Planet Hell"), was natürlich auch an den "gemäßigteren" Vocals liegen kann. Direkt die ersten drei Songs sind waschechte Hits, egal ob man vom traditionell (im Sinne von Nightwish) gehaltenen Titelsong "Once", dem mit modernen Beats unterlegten, recht flotten "Wish I Had An Angel" oder dem radiofreundlichen Ohrwurm "Nemo" spricht. Später zeigt sich dann die etwas orchestralere und epischere Seite der Band, was sich teilweise in der Spielzeit von Songs wie "Creek Marys Blood", "Romanticide" oder "Ghost Love Score" niederschlägt. Der männliche von "Century Child" bekannte Gesang des Bassisten Marko Hietala (ex Sinergy, auch Tarot) fügt sich hervorragend in die Songs ein und ergänzt Tarjas Stimme noch perfekter als beim Vorgängeralbum. Für Wichtig ist für mich der Fakt, dass Marcos Stimme für noch mehr Heaviness sorgt, was Nightwish manche kitschige Klippen früherer Songs umschiffen lässt. Fazit: Nightwish haben sich noch mal für mich unerwartet gesteigert und bieten den Fans eine Stunde feinste Musik, die sie nur schwer übertreffen können. Aber das habe ich beim Vorgänger auch gedacht. Außer ein, zwei "Längen" und dem drögen Cover eine perfekte Platte! |
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