Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RE-ARMED - Rottendam
Band RE-ARMED
Albumtitel Rottendam
Label/Vertrieb Eternal Sound Records / Membran
Homepage www.re-armed.net/
Alternative URL https://de-de.facebook.com/rearmed
Verffentlichung 21.01.2014
Laufzeit 29:29 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 8 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nach einer Unzahl von Demos - sechs an der Zahl - und einem Debt namens "Worldwide Hypnotize", hauen die finnischen RE-ARMED ihr zweites Album mit Namen "Rottendam", produziert von Dan Swan, auf den Markt. Ich frage mich, ob man dieses Wortspiel auch in den Niederlanden kennt. Einprgsam ist es in jedem Fall. Das Cover der Platte macht dabei direkt Lust auf mehr, sieht es doch mit seiner Ausgestaltung der dmonischen Figur, welche gerade gemolken wird, sehr nach alter Schule aus.
Die Mucke der Skandinavier ist dabei mitnichten Old School, sondern vielmehr moderner Metal. Nach einem kurzen und bedchtigen Intro geht es mit dem Titeltrack "Rottendam" direkt auf die Zwlf. Eine Prise Death gepaart mit deftigem Thrash, dazu kommt irgendwoher ein Core-Einschlag. In diesem Stil bleibt es die nchsten sieben Stcke bis zum Outro auch. Markant sind dabei vor allem die bersteuerten oder einfach nur berverzerrten Gitarren, was der ganzen Nummer einen stark "elektronisierten" Klang gibt. Zwar bekommt "Rottendam" damit einiges an Charakter, klingt die Scheibe doch recht eigen und breit, allerdings geht auf der anderen Seite durch diesen Umstand eine Menge Vehemenz und Direktheit verloren. Darber tuschen leider auch nicht die schnellen Finger der Axtschwinger und das flotte Schlagzeugspiel hinweg, die einen berzeugenden Job abliefern. Das mit der Vielfalt ist hier eh so eine Sache. Wer auf "Rottendam" die groe Abwechslung und Innovation sucht, sieht sich getuscht. Denn genau da liegt der Hund begraben. Mit "Putos Muertos" hat man gerade mal einen Song geschaffen, der gegenber den brigen Stcken so etwas wie einen Wiedererkennungswert hat. Er ist letztlich auch der Einzige, der ein wenig im Kopf bleibt und Ohrwurmcharakter hat. Zwar ist es einerseits schwer, in die 29 Minuten Spielzeit viel Abwechslung zu packen, aber auch das muss sich die Truppe dann leider auf die eigenen Fahnen schreiben.
RE-ARMED liefern zu bekannte Kost ab, um einen nachhaltigeren Eindruck zu hinterlassen. Wer auf Thrash-Death Mixturen abfhrt, darf mal reinhren und sich berraschen lassen, ansonsten wird die Platte in der Masse wohl einfach untergehen.
   
<< vorheriges Review
WINTERSTORM - Cathyron
nchstes Review >>
LURK - Kaldera


 Weitere Artikel mit/ber RE-ARMED:

Zufällige Reviews