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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEREK SHERINIAN - Mythology (Re-Release)
Band DEREK SHERINIAN
Albumtitel Mythology (Re-Release)
Label/Vertrieb Armoury Records / Edel
Homepage www.dereksherinian.com
Verffentlichung 07.02.2014
Laufzeit 45:50 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Eine Reihe von Soloalben des Derek Sherinian erscheinen 2014 als Neuauflage mit Linernotes aber ohne sonstige musikalische Extras.
Derek Sherinian (Black Country Communion) hat wieder mal einen Haufen hochkartiger Musiker um sich gescharrt und prsentiert mit "Mythology" aus dem Jahre 2004 den vierten Instrumentalstreich seiner Soloeskapaden.
Zum Line - Up gehretn u.a. neben Zakk Wylde, Simon Phillips (Drums, TOTO), Steve Lukather (Gitarre, TOTO), der UK Gitarrist Allan Holdsworth, Klampfer Steve Stevens (BILLY IDOL) und Jerry Goodman, welcher beim MAHAVISHNU ORCHESTRA die Geige bedient. Ein kontrastreiches Programm sei daher garantiert.
Das erste Drittel der Platte widmet sich eher hrteren Nummern, die trotz der typischen, verzerrten Keyboardsounds von Sherinian, stets gengend Freirume bieten fr die jeweiligen Solisten. So kann Steve Lukather dem achtmintigen Opener "Day of the Dead" direkt seinen ganz persnlichen Stempel aufdrcken, ohne dass die Nummer gestellt oder unausgewogen erscheint.
Ab "Goin' to Church" wird es jedoch erst richtig interessant. Hierbei handelt es sich um eine Spanische Nummer die Stevens mit einer virtuosen Flamenco-Gitarre verziert. Das Stck ist wirklich gelungen und macht Spa ohne Ende. Bei "Trojan Horse" liefern sich Sherinian und Goodman ein Sologefecht zwischen Keyboard und Geige, dass es nur so kracht! Was unisono beginnt endet in wunderbaren Duellen und einem sanften Ausgang. Wirklich gut!
Was mir bei der Platte so gefllt ist die Tatsache, dass die Nummern zu keiner Zeit unberschaubar werden. Zwar sind die Kompositionen recht komplex, doch berufen sie sich immer auf das eigentliche musikalische Thema und rocken richtig fett aus der Anlage. Bei instrumentaler Musik bleibt der Wiedererkennungswert oft auf der Strecke, aber Derek Sherinian wei zu 100 Prozent, was er tut und er tut es vortrefflich. Hat er seiner Zeit nicht so richtig zu DREAM THEATER passen wollen ist er in seinem Sololager bestens aufgehoben. Aus diesem Grund sollten Musikliebhaber, die auch auf Gesang verzichten knnen, sich "Mythology" unbedingt mal anhren. Ich finde die Platte ist absolute spitze!
   
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