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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ANTIPEEWEE - Human Grill Party
Band ANTIPEEWEE
Albumtitel Human Grill Party
Label/Vertrieb Good Damn Records/New Music Distribution
Homepage www.facebook.com/antipeewee
Verffentlichung 2013
Laufzeit 36:51 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Wie heien die? Antipipi oder was? Was ist denn das fr ein bescheuerter Bandname? Das kann doch nur irgendein ein Neopunk/Indie-Quatsch sein. So mein erster Gedanke beim Betrachten des quietschbunten Covers dieser CD. Auch das Foto der offensichtlich noch sehr jungen Band mit umgedrehten Kppis und Turnschuhen auf der Rckseite lsst erstmal auf irgendeine Skatermucke schlieen. Das Metallica-Shirt des Typen ganz links lsst aber leichte Zweifel aufkommen. Und sobald die CD im Player rotiert, zerbrseln sich die Vorbehalte von selber. Angesagt ist nmlich ansprechender Thrash alter Schule, der sich natrlich an groen Vorbildern wie beispielsweise Exodus oder Flotsam & Jetsam orientiert. Gut, die Auswahl der Titel, allen voran "Attack The Brewery" (haha) oder "Aids Is My Weapon" und die Lyrics erheben keinen Anspruch auf bermige Intellektualitt oder Tiefgang. Da gibt es ein bisschen Gedrm, ein bisschen Horror und ein bisschen pubertre Revolte, aber das ist ja in Ordnung. Die Musik allerdings ist doch ziemlich tadellos. Eben fett produzierter Achtziger-Jahre-Thrash vom ersten Ton an, mit knalligen Riffs, einem wuchtigen Bass, einem markigen Snger und zu allem berfluss noch mit einer fetzigen Gitarristin, die ihr Instrument beherrscht. Ab und zu haben wir zwischen den durchweg gut hr- und moshbaren Stcken eine punkige Kante a la spte Exploited, wie etwa, ist ja klar, in "I Am Your Enemy". Speziell der Schlusstrack, der schon vorher erwhnte Brauerei-Angriff, atmet ein geiles NWOBHM-Feeling und beeindruckt mit schnen Riffs, Gitarrensoli und Rhythmuswechseln. Kracher! Der gemischte junge Fnfer aus der Region Regensburg ist nicht gerade innovativ, aber absolut auf der richtigen Spur.
   
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