Navigation
                
19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AOR - The Secrets Of L.A.
Band AOR
Albumtitel The Secrets Of L.A.
Label/Vertrieb AOR Heaven / Soulfood
Homepage website: www.slama01.com
Verffentlichung 29.11.2013
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Ja, AOR ist ein Projekt und eines mit einem recht einfltigen - oder grenwahnsinnigen - Namen dazu, aber musikalisch hngen die Trauben glcklicherweise recht hoch. Frdric Slama und eine gewohnt illustre Schar talentierter und gern gesehen und gehrter Musiker der Qualitt eines Tommy Denanders (Gitarre, u.a. Radioactive) oder Steve Lukathers (Gitarre, Toto) zelebrieren Melodic Rock der Extraklasse. Handwerklich, produktionstechnisch sowie, und das ist ja praktisch das Wichtigste, kompositorisch kann auch das mittlerweile elfte (!) AOR-Werk vollauf berzeugen. Praktisch ohne Ausflle, dafr aber mit vielen fetten Ohrwrmern - alleine "Back To San Francisco" und "Web Of Lies" rechtfertigen den Kauf - und bestndigen oder nachhaltigen Hrgenuss, legt "The Secrets Of L.A." die Messlatte fr kommende Verffentlichungen recht hoch. Das von Tamara Champlin gesungene "Voices In The Wind" mit seinem riesigen Fleetwood-Mac-Touch muss ebenfalls sehr positiv erwhnt werden.

Den Mikrostnder geben sich zehn illustre Snger und Sngerinnen (u.a. Jeff Scott Soto, Robin Beck, Jim Jidhed (Alien), Bill Champlin (Ex-Chicago), Fergie Fredriksen (Ex-Toto) oder auch Gren Edman) in die Hand, die jedem Genre-Freund die unweigerlich Freudentrnen in die Augen treiben und allesamt eine sehr gute Leistung abliefern. Kritikpunkte gibt es - wenn berhaupt - lediglich fr das fast albern wirkende Cover-Artwork, das die Musik beinahe beleidigt und der Umstand, dass zehn Songs nicht gerade umwerfend viel sind. Na ja, die Japaner kommen immerhin in den Genuss zweier weiterer Stcke... Es gibt ja unbestreitbar zahllose Projekte im Bereich Melodic/AOR, aber wirklich wenige in dieser groartigen Qualitt. Stilistische Innovationen sucht man vergebens, aber das ist auch gut so, wenn auch hauptschlich die unterschiedlichen Stimmen die Songs unterscheiden. Aber: Monsieur Slama hat es echt drauf, Hut ab!
   
<< vorheriges Review
DOGFACE - Back On The Streets
nchstes Review >>
DISMAL - Giostra Di Vapore


 Weitere Artikel mit/ber AOR:

Zufällige Reviews