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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JACK STARR FEATURING RHETT FORRESTER - Out Of The Darkness (Re-Release)
Band JACK STARR FEATURING RHETT FORRESTER
Albumtitel Out Of The Darkness (Re-Release)
Label/Vertrieb Limb Music / Soulfood
Homepage https://www.facebook.com/jackstarrsburni...
Verffentlichung 15.11.2013
Laufzeit 58:53 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Auf dem diesjhrigen "Keep It True" Festival in Lauda-Knigshofen war Jack Starr (Ex-Virgin Steele) einer der strksten Live Acts der gesamten Veranstaltung. Der alte Gitarrenheld des Achtziger Jahre US Metal hat dort einem entzckten Publikum mal so richtig gezeigt, wo die Axt hngt und dass mit ihm immer noch zu rechnen ist. Da ist es umso schner, wenn man mit dem hier zu besprechenden Re-Release seines Vorzeigealbums "Out Of The Darkness" von 1984, frisch aufpoliert und mit reichlich Bonus Tracks versehen, in Erinnerungen schwelgen, und/oder, Schande ber mich, Bildungslcken schlieen kann. Nach seinem Ausstieg aus der Kultband Virgin Steele fackelte Starr nicht lange und nahm mit Untersttzung namhafter und damals auch recht erfolgreicher Musiker sogleich dieses Solowerk auf. Hier konnte er seine eigenen Vorstellungen von zeitgemem Heavy Sound besser und vor allem frei von pompsen Keyboards verwirklichen. Die Rhythmusabteilung mit Carl Canedy am Schlagzeug und Gary Bordonaro am Bass garantierte schon mal hchste Qualitt, da beide sonst bei den legendren The Rods lrmten.
Mit dem leider schon vor langer Zeit gewaltsam ums Leben gekommenen Snger Rhett Forrester fand sich der Mann mit der richtigen Stimme fr das Album. Viel besser als auf dem durchwachsenem Riot Album "Restless Breed" verleiht er mit seinem rauen und fters auch melancholischem Organ sowohl den speedigen Granaten als auch Sanfterem den passenden Ausdruck. beraus schade, dass Rhett mit nur 37 Jahren von uns gehen musste!
Dieses Album, das naturgem wie eine Mischung aus The Rods, Riot und verwandtem klingt und beim Partykracher "Let's Get Crazy Again" sogar an Twisted Sister erinnert, ist ein schnes Denkmal fr den trinkfreudigen Lockenkopf. Auch auf den ans Album angefgten (Instrumental-)Tracks zeigt Jack Starr, welch fhiger Axeman er ist. Man kann ihn durchaus in eine Reihe mit solchen Koryphen wie Marty Friedman oder Tony McAlpine stellen. Alles in allem eine sehr sinnvolle Neuverffentlichung. Macht Laune!
   
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