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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEICIDE - In The Minds Of Evil
Band DEICIDE
Albumtitel In The Minds Of Evil
Label/Vertrieb Century Media/Universal
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Verffentlichung 22.11.2013
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ich gebe es offen und ehrlich zu. Mit DEICIDE stand ich von Anfang an auf Kriegsfu. So sehr ich auch die Musik grtenteils richtig gut fand, so affig fand ich das Verhalten von Glen Benton mit seinem Teufelskram. Sich ein heies umgedrehtes Kreuz in die Stirn zu brennen, aber Jahre spter immer schn eine Mtze oder etwas hnliches tragen, weil ihm selbst die Geschichte peinlich wurde. Oder das erste Interview damals im Rock Hard Magazin, wo sich Satansbraten Glen mit Frank Albrecht in die Haare bekam, weil dieser es wagte, die Satanismus Geschichte ins Lcherliche zu ziehen. Und irgendwann fand ich die Alben von DEICIDE dann auch nicht mehr so dolle, weswegen sich mein Interesse an der Band und ihren Alben in Grenzen hielt. Nun liegt mir Album Nummer elf vor, dass den Titel "In The Minds Of Evil" trgt. Und dass ist mal ein richtig starkes Teil geworden. Gleich das Titelstck groovt wie die Sau und kann komplett berzeugen. Danach gibt es ordentlich was auf die Omme, wobei DEICIDE immer einen guten Mittelweg zwischen Hochgeschwindigkeit und eher treibenden Parts finden. Auch der Sound passt wie Arsch auf Eimer, gut differenziert, aber immer noch so, wie ein Death Metal Album zu klingen hat. DEICIDE erfinden weder sich selbst noch den Todesblei neu, im Endeffekt knnten Kritiker behaupten, es wre ein weiteres Album von der Stange. Und ich gehe hier bewusst nicht auf die Texte ein, die wie immer von den gleichen Themen handeln. Aber meiner Meinung nach bietet "In The Minds Of Evil" fr den Death Metal Fan jede Menge Unterhaltung und ein paar richtig starke Songs, und die Scheibe gehrt zu den strkeren Alben, die dieses Jahr im Death Metal verffentlicht wurden.
   
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