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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KRISIUN - Black Force Domain (Re-Release)
Band KRISIUN
Albumtitel Black Force Domain (Re-Release)
Label/Vertrieb Century Media / Universal
Homepage www.krisiun.com.br/
Alternative URL www.facebook.com/krisiun.official
Verffentlichung 29.11.2013
Laufzeit 49:49 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 8 von 15 Punkten
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1995 wirbelte ein Haufen brasilianischer Metalfreaks mithilfe ihres Langspieldebts im Underground aus dem Stand heraus eine Menge Staub auf.
"Black Force Domain" brachte Krisiun mit einem Paukenschlag auf die Landkarte der Freunde gepflegten Krachs. Tiefschwarz angehauchter und pfeilschneller Death Metal wurde bis zu diesem Zeitpunkt selten so kompromisslos dargeboten. Leider wurde er auch selten schlechter produziert, was mich damals vollends abschreckte.
Nun hat man gut 18 Jahre spter wohl ein Einsehen und verffentlicht die Chose erneut, ABER hat am Sound mal eben nix gemacht. Das Musikverstndnis eines jeden entwickelt sich in solch einer langen Zeit wohl ein wenig, und ich muss zugeben, dass ich das Getrmmer noch bler in Erinnerung hatte. Nichtsdestotrotz htte diesem Massaker ein etwas polierterer Sound gut zu Gesicht gestanden, denn in seinem Ist-Zustand verpufft leider ein Gros der Energie, die das Trio grundstzlich im Stande ist frei zu setzen.
Die undifferenzierten Gitarren und das pappige Schlagzeug verhindern lautes Gejubel und das nicht immer ganz so saubere Zusammenspiel lsst die Platte in meinen Ohren auch nicht dem Hype gerecht werden, der damals wie heute darum gemacht wurde, bzw. wird.
Grundstzlich gilt aber auch, dass klar zu erahnen war, zu was die Colesne-Brder noch in der Lage sein wrden.
Furiose Riffgewitter, atemberaubende Soli, Drumming vom anderen Stern und dazu Alex Camargos brutales Gegrle waren nmlich schon damals die Zutaten fr das brasilianische Todes-Rezept. Was in den Jahren darauf noch kommen sollte, konnte dann auch mich berzeugen.
Wer Fan der Band ist und den Erstling noch nicht sein Eigen nennt, kann hier, Sound beiseite, also grundlegend nichts falsch machen, zumal der Re-Release mit einer Sodom- ("Nuclear Winter") und einer Kreator- ("Total Death") Coverversion, einem gedruckten Interview und Linernotes daher kommt.
   
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