Navigation
                
25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LYFTHRASYR - The Engineered Flesh
Band LYFTHRASYR
Albumtitel The Engineered Flesh
Label/Vertrieb Alive
Homepage www.lyfthrasyr.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/lyfthrasyr
Verffentlichung 29.11.2013
Laufzeit 41:13 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Wie zuletzt die deutschen Black Metaller von Stellar Master Elite, haben es sich auch LYFTHRASYR (ebenfalls aus hiesigen Landen) auf die Fahnen geschrieben, einen weniger ausgetretenen Pfad im Bereich des Black Metals konsequent zu beschreiten. Denn es gibt durchaus auch andere spannende Themen abseits der vielen, vielen alten Krieger-, Wikinger- oder Zeitgeschichten, die man sich um die Ohren hauen kann. So scheint es, dass mittlerweile mehr und mehr Musiker in der Szene beginnen, das "Universum" als Themenfeld fr sich zu erschlieen, individuell zu vertonen und sich differenziert mit dem Tod und der Vergnglichkeit zu beschftigen.
Das Duo von LYFTHRASYR in Gestalt von Bandleader Aggreash und Nefastus, dem Ex-Drummer von Belphegor, macht dies auf "The Engineered Flesh" nun auch schon zum dritten Mal. Mit Hilfe der groflchigen Keyboardarrangements werden viele sphrische Klnge und Melodien erzeugt, die grundstzlich schneller mit etwas "Auerirdischem", denn mit epischen Schlachten assoziiert werden. In den schwcheren Phasen der Platte scheint sich Snger, Gitarrist, Basser und Keyboarder Aggreash aus Anleihen des Gothic-Sektors und einigen technohaften B-Stcken zu bedienen. In den starken Momenten jedoch, wovon die Scheibe zweifelsohne mehr bietet, ist "The Engineered Flesh" ein dsteres und wuchtiges Kleinod der Black Metal Kunst. Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der Ausrichtung, ist alles geboten: Finsternis, Hrte, Wucht, Emotionen, darber hinaus Authentizitt. Der Gitarrensound ist tief und druckvoll und in Kombination mit dem getriggerten Schlagzeugklang in erster Linie so gar nicht BM, aber dafr umso dsterer und heftiger. Dazu addiert die Stimme von Aggreash mit ihrer Variabilitt und Strke weitere positive Aspekte. Das Keyboard wird darber hinaus nicht nur stumpf fr elektronische Klnge missbraucht, sondern bringt mit diversem Klavierspiel ebenfalls weiteren Anspruch auf die Scheibe.
Die Kombination dessen offenbart in eigentlich jedem Song starke Momente. Einzeln hier ein Lied herauszupicken, geht an sich nicht, denn wie schon gesagt, hat jeder Song etwas zu bieten. Die einen mehr, die anderen weniger, und wieder andere brauchen einfach auch ein paar Durchlufe. Durchweg bleibt aber festzuhalten, dass "The Engineered Flesh" bis auf die raren Techno-Momente eine richtig starke Platte ist.
   
<< vorheriges Review
BLOODSPOT - By The Horns
nchstes Review >>
TRUTH CORRODED - The Saviours Slain


 Weitere Artikel mit/ber LYFTHRASYR:

Zufällige Reviews