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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MAJESTY - Banners High
Band MAJESTY
Albumtitel Banners High
Label/Vertrieb Noiseart Records
Homepage www.majesty-metal.de
Verffentlichung 20.12.2013
Laufzeit 51:34 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Mit viel Vorfreude und Hoffnung lege ich das neue MAJESTY Album "Banners High" in die Anlage. Die ersten beiden Scheiben von Tarek und seinen wechselnden Mannschaften gehren definitiv zum Besten, was die True Metal-Szene berhaupt zu bieten hat und der damalige Anspruch mit Manowar in einer Liga zu spielen, war durchaus gerechtfertigt. Doch diese Hhenluft schien der Band nicht gut bekommen und nach den traurigen Geschichten, die von unfreiwilligen Ruhepausen bis hin zum Wechsel des Bandnamen gipfelten, kamen MAJESTY mit viel Reue und einem lauwarmen Album wieder zurck. Wer nun die Hoffnung hegte, dass es Tarek beim Songwriting noch einmal gelingen wrde an Klassiker wie "Epic War", "Sword And Sorcery" oder "Heavy Metal" anzuknpfen, wird leider enttuscht werden. Wer allerdings das Album "Hellforces" zum Vergleich hernimmt, wird mehr als zufrieden sein. MAJESTY im Jahre 2013 stehen fr leicht verdaulichen True Metal, der in erster Linie auf einprgsame Melodien und Refrains zum Mitsingen setzt. Der Hrtegrad spielt dabei zumeist nur noch eine untergeordnete Rolle. Geht man mit dieser Einstellung an dieses Werk, so lassen sich mit "Time For Revolution" und "United By Freedom" zwei klassische Livehymnen finden sowie mit "Bloodshet And Steel" eine packende Hochgeschwindigkeitsnummer. "We Want His Head" reiht sich nahtlos in die Mannschaft der dynamischen Opener ein und der Titeltrack ist auch fr Majesty eine herausragende Nummer. Hier kann die Band durchaus an frhere Klassiker anknpfen. Auf der anderen Seite bereitet mir die Ballade "Take Me Home" dagegen fast krperliche Schmerzen, bedenkt man, welche ruhige Nummern, mit episch-dramatischem Anspruch, die Band bereits im Kcher hat. Gegen Ende des Albums werden die Songs dann musikalisch zu seicht und gesichtslos und knnen den Anspruch des ersten Albumteils nicht mehr halten. Live werden MAJESTY immer eine erstklassige Truppe bleiben und der ein oder andere Song von "Banners High" wird auch noch in fnf Jahren auf Konzerten gespielt werden. Im Ranking der gesamten Albenhistorie gibt es fr diese Scheibe allerdings keinen Treppchenplatz. Ich persnlich wrde mir wnschen, dass die Band durch viel Live-Prsenz verlorenen Boden wieder gut macht und sich dadurch auch wieder die ntige Inspiration holt, um ein ganz starkes Album nachzulegen, auf dem das epische Element wieder eine wesentlich strkere Bedeutung erlangt.
   
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