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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BOSTON - Life, Love & Hope
Band BOSTON
Albumtitel Life, Love & Hope
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage bandboston.com
Verffentlichung 07.12.2013
Laufzeit 42:52 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Da haben sich Frontiers Records bestimmt gefreut! Nach Journey und vielen anderen Giganten hat man nun auch Boston im Stall.
Die AOR Legende bringt ja nur alle Schaltjahre ein Album heraus, aber die Truppe um Gitarrist Tom Scholz ist dann ja immer megaerfolgreich. Nach dem tragischen Selbstmord von Snger Brad Delp im Jahre 2007 und darauf folgende Tourneen mit Stryper Snger Michael Sweet gibt es nun das sechste (!) Studioalbum seit Bandgrndung 1975. Das positiv betitelte "Life, Love & Hope" hat zwar ein typisches Boston Cover, stellt aber eher eine Resterampe mit auf Halde liegenden Liedern dar. Boss Scholz erklrt im Booklet, dass er seit 10 Jahren an dem Werk arbeitete! Das Beste zuerst: Manche Lieder entstanden noch mit Brad Delp am Gesang! Andere Titel wurden von Kimberly Dahme oder Tommy De Carlo eingesungen, allgemein fehlt ein roter Faden bei den Kompositionen. Das Allerschlimmste ist jedoch die unglaublich miese Schlagzeugproduktion! Man hrt unglaublicher weise nur scheppernde Becken und keine Trommeln, das klingt wie ein nerviges Hintergrundgerusch und topp smtliche schlecht programmierten Scheiben die ich je gehrt habe. Im Endeffekt tnt das Werk komplett unfertig wie ein Demo, als ob Scholz das Geld ausgegangen ist und er bei Frontiers etwas Kohle aufgetankt habe.
Unglaublicherweise sind gar drei Lieder noch vom Vorgngeralbum entliehen und das bei dieser Spielzeit! Im Gegensatz dazu sind Toto, Journey, Foreigner mit ihren (von mir gemochten) aktuellen Werken ber die Puristen ja auch gerne meckern (frher war ja alles besser... bla bla) immer noch Gtter des AOR und Hard Rocks!
Eine Frage die in meinem Hirn stehen bleibt: Warum demontiert Scholz sich selbst und eine Bandlegende mit dieser fr jeden hrbar unfertigen Demo CD?
Bis auf den Opener und zwei drei gute Lieder und den Gesang von Delp ist das Album ungeniebar.
Scholz htte besser das Ganze in die Hnde eines fhigen Produzenten gegeben und einen echten Drummer engagiert. Dann wre das Ergebnis sicherlich um Klassen besser.
Auch wenn man bei Boston froh ist, wenn berhaupt was erscheint - das hier braucht keiner!
   
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